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Wir Deutschen sind so offen heißt es immer. Aber hast du gewußt, dass es gar nicht so einfach ist, in der heutigen Zeit (!) ein Baby zu bekommen, wenn zwei Frauen sich eines wünschen?

 

Mein Name ist Diane, ich bin Deutsche , lebe in der Schweiz und bin mit
einer Schweizerin verheiratet.
Ich wollte schon immer gerne Mama werden, am liebsten hätte ich immer 4 oder 5 Kinder.
Und endlich hatte ich die richtige Frau dafür gefunden. Meine Mrs Right 😊

Der erste Versuch einer Insemination (Samenübertragung, bei der mit medizinischer Hilfe die Eizelle im Körper der Frau befruchtet werden soll. Am häufigsten werden dafür Samenzellen des Mannes direkt in die Gebärmutter der Frau übertragen) in Deutschland hat wider Erwarten geklappt. Wir haben ehrlicherweise nicht damit gerechnet.

Warum in Deutschland?  In der Schweiz ist es verboten! Wir haben hier keinerlei Zugang zu Kinderwunsch-Kliniken oder sonstigem.

Wir dürfen dieses „Verbot“ allerdings umgehen, bzw wenn wir ein Kind durch Insemination bekommen, ist es nicht strafbar. Interessant oder…

Ebenso ist es hier auch „nur“ eine eingetragene Partnerschaft. Ehe für alle wird immer noch diskutiert… im Jahr 2020!

Nun sind „wir“ also schwanger, ein grosses Wunder für das wir sehr Dankbar sind.

Wie waren die Reaktionen…

Unsere Familien und Freunde haben sich sehr gefreut.
Allerdings bin ich immer wieder überrascht darüber, dass ich häufig gefragt werde: „Bist du dann der Vater“ oder was wird das Kind zu dir sagen, wie wird das Kind dich nennen? Ernsthaft,  bin ich schon gefragt worden, ob das Kind Papa sagen würde.
Wer übernimmt die Vaterrolle und was sagt ihr dem Kind zu seinem Vater…
Oder, wie ich empfinde dem ungeborenen Baby gegenüber …bei der Mutter wäre es ja klar…aber bei mir??

Einerseits bin ich froh, dass gefragt wird, andererseits „rolle ich die Augen innerlich“

Es ist „mein“ Kind genauso wie das meiner Frau. Heterosexuelle Paare die ein Kind per Insemination bekommen fragt man das nicht!

Weil Vater, Mutter, Kind…?

Oder die Frage nach den Wurzeln des Kindes…
Hallo..?? Das sind wir! Wir sind die Eltern des Babys!
Wir sind die Wurzeln, mit uns wird es verbunden sein.
Wir sind Familie!

Ja wir haben einen „offenen Spender“ gewählt. Aber dieser Mann ( dem wir Dankbar sind) möchte kein Vater sein für unser Kind.
Er möchte uns helfen, eine Familie zu gründen!
Offen ist er dennoch dafür, dass unser Kind ihn kennenlernen darf. Wenn unser Kind es dann möchte!

Wir werden unser Kind darüber aufklären (ist ja auch offensichtlich, dass etwas „anders“ ist in  unser Konstellation 😉) dass es für uns gemacht wurde.
Das wir auf es gewartet haben.
Wir sind uns auch einig, Ferien im Norden zu machen.
Kontakt zur zweiten Hälfte im Kind aufbauen.

Fazit

Liebe Diane, ich bin dankbar für deine Offenheit und dafür, dass du mir erlaubst deine privaten Erlebnisse veröffentlichen zu dürfen. Ich wünsche Euch dreien, von Herzen alles Liebe und Gute.

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