Ernährung während deiner Schwangerschaft und Stillzeit und das vegan?
In deiner Schwangerschaft und während deiner Stillzeit muss dein Körper Höchstleistungen vollbringen. Mit Beginn deiner Schwangerschaft brauchen nun zwei Lebewesen genug Nahrungsenergie, Vitamine und Mineralstoffe. Eine gesunde Lebensmittelauswahl ist daher von größter Bedeutung von Mutter und Kind. In den ersten 6 Monaten nach der Geburt ist die Muttermilch die beste Nahrungsquelle für dein Baby, da sie optimal an dein Baby angepasst ist. Auch während dieser Zeit ist eine vollwertige Ernährung wichtig, um sowohl den Energie- und Nährstoffbedarf des Babys als auch deinen zu decken.
Energie- und Nährstoffbedarf
Es liegt auf der Hand, dass der Energie- und Nährstoffbedarf während deiner Schwangerschaft und Stillzeit erhöht ist. Denn während dieser Zeit muss neben deinem eigenen Körper ein zweiter, schnell wachsender kleiner Mensch mit versorgt werden.
Einfluss der Ernährung auf die Muttermilch
Der Gehalt einiger Vitamine (z. B. A und Betacarotin, B-Vitamine und Vitamin C), Mineralstoffe wie zum Beispiel Jod und das Fettsäuremuster der Muttermilch sind direkt von der Ernährung der Mutter abhängig. Daher gilt auch hier, Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu verzehren, um eine ausreichende Versorgung des Kindes mit Vitaminen, Mineralstoffen und lebenswichtigen Fettsäuren zu gewährleisten. Unabhängig von der Ernährung ist der Vitamin-D- und Vitamin-K-Gehalt in der Muttermilch eher gering, um euch beide ausreichend zu versorgen zu können. Daher sollte hier über eine zusätzliche Gabe nachgedacht werden.
Darauf solltest du achten
– täglich ausreichend Vitamin B12 zu dir nehmen
– ein DHA-angereichertes Leinöl oder Olivenöl nutzen
– unabhängig von der Ernährungsweise solltest du etwa einen Monat vor Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Drittels der Schwangerschaft auf eine folatreiche Ernährung achten und bei Mangel, Foläure zusätzlich einnehmen
– auch Jod wird häufig empfohlen
sowie in den Sonnenarmen Monaten zusätzlich Vitamin D
Fazit:
Ob vegan oder nicht, eine ausgewogene, vollwertige Ernährung ist das A und O