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Stillfreundliches Zufüttern in der Klinik und zu Hause

Du musst dein Baby zufüttern? Erfahre hier etwas zu den möglichen Gründen und wie das Stillen trotzdem klappen kann..

Wenn das Baby zusätzlich zur Muttermilch künstliche Säuglingsmilch benötigt, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten dem Kind diese Milch zu geben.

Insbesondere wenn es sich um eine kurzfristige Dauer handelt, ist ein stillfreundliches Zufüttern sinnvoll, um eine schnelle, einfache Rückkehr zur Brust zu ermöglichen. Dieser Fall kann eintreten, wenn z.B. dein Neugeborenes noch zu erschöpft von der Geburt ist um effektiv an der Brust zu saugen. Natürlich muss dein Baby dann Nahrung erhalten. Dies ist besonders wichtig, wenn ein Schwangerschaftsdiabetes aufgetreten ist.

So kann man (im Optimalfall) die Muttermilch oder die künstlicheSäuglingsmilch verabreichen.

Die Spritze
Wenn nur kleine Mengen verfüttert werden, eignet sich die Spritze gut. Es handelt sich dabei um den Spritzenbehälter ohne die spitze Kanüle oben. Dem Baby wird die Milch tröpfchenweise auf die Zungenspitze oder Unterlippe gegeben. Bitte spritze nicht größere Mengen Milch in den Mund deines Babys. Niemals sollte das Baby an der Spitze saugen.
Bei dieser Methode wird das Saugbedürfnis deines Babys nicht bedient! Dies soll es an deiner Brust beimStillen befriedigen.

Der Becher

Es gibt spezielle Fütterungsbecher, es geht aber auch mit einem normalen Glas. Das Baby wird aufrecht gehalten und der Becher so an den geöffneten Mund des Babys gehalten, dass die Milch gerade so die
Unterlippe berührt. Bitte kippe keine Flüssigkeit in den Mund. Das Baby schleckt wie ein Katzenkitten die Milch aus dem Becher oder schlürft die Milch.
Diese Methode eignet sich auch für größere Mengen und erfüllt bewusst nicht das Saugbedürfnis!

Der Löffel

Der Löffel wird wie der Becher benutzt. Es gibt extra Fütterungslöffel, die aus weichem Material
bestehen und einen Behälter für die Milch haben. Man kann natürlich auch mit einem normalen Löffel füttern. Dies eignet sich auch eher für kleine Mengen.

Das Brusternährungsset

Das Brusternährungsset eignet sich vor allem dann, wenn man größere Mengen und diese über eine längere Gesamtzeit an der Brust zufüttern möchte.
Das Set ist so gestaltet, dass sich die Mutter eine Flasche mit extra Milch umhängt. Von dieser führt ein kleiner Schlauch ab, der an der Brustwarze endet. Dein Säugling wird nun an die Brust gelegt und er hat dabei den kleinen Schlauch mit im Mund. Wenn er nun zu saugen anfängt, entleert er die Brust und bekommt zusätzlich aus dem Schlauch die Extramilch. Man kann die Fließgeschwindigkeit durch den Schlauch regulieren.
Diese Methode ist besonders gut, damit die Kinder lernen, dass es an der Brust etwas zu essen gibt, wenn es schlechte Trinker waren. Kranke Kinder, die eventuell zu schwach sind oder keinen Untersog aufbauen können, werden so am Natur-nahesten gefüttert. Sie können selbstständig die Menge regulieren und das natürliche Saug-Schluck-Muster bleibt erhalten.

Der Fingerfeeder

Dies ist ein kleiner Aufsatz aus Silikon, der spitz zuläuft. Man stülpt sich diesen über einen Finger und durch einen Schlauch kann Milch durch den Feeder in den Mund gelangen. Dazu muss der Säugling am Finger saugen. Da der Finger im Vergleich zu einer Brustwarze sehr fest ist, ist diese Methode nicht zu empfehlen. Sie wurde als Therapie-Methode entwickelt und sollte auch nur als solche genutzt werden!

Die Flasche und warum diese nicht die erste Wahl sein sollte

Das Füttern mit der Flasche ist die bekannteste Form der Zufütterung. Das Baby muss allerdings ganz anders an dieser Flasche saugen, damit es die Milch bekommt.
Gerade in den ersten Tagen sollte das Baby lernen, wie man korrekt aus der Brust trinkt, wenn man stillen möchte. Die Umstellung auf diese beiden Systeme kann zu einer Saugverwirrung führen. Dein Kind verweigert dann die Brust oder saugt falsch an der Brust, die dadurch wund werden und somit schmerzen kann. Die Flasche
befriedigt das Saugbedürfnis nur mäßig und bei den meisten Flaschen fließt die Milch zu einfach hinaus.
Insbesondere wenn Anfangsschwierigkeiten beim Stillen bestehen, verstärkt eine Flasche diese zusätzlich.
Eine Flasche sollte eingesetzt werden, wenn es klar ist, dass eine Zufütterung über einen langen Zeitraum notwendig ist oder dir das Stillen nicht so wichtig ist. Oder auch, wenn du von deinem Baby getrennt bist.

 

Fazit

Es gibt also Situationen in denen es wichtig ist, dass dein Baby Milch zusätzlich zu den Stillmahlzeiten oder auch statt dessen bekommt. Es geht hier auch nicht darum ob Stillen oder Flasche! Sondern viel mehr, um den Weg den du eingehen kann, wenn du ein starken Wunsch zum Stillen hast und nun Wege benötigst, die das Stillen unterstützen obwohl du Zufüttern musst.

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