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	<title>Entwicklung Archive - janetteharazin.com</title>
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	<description>Schwangerschafts- und Elternzeit Coacing</description>
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	<title>Entwicklung Archive - janetteharazin.com</title>
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		<title>Vom Unsinn über das Töpfchentraining</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 15:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann ist ein  Kind eigentlich &#8222;trocken&#8220;? Trocken sein bedeutet, dass ein Kind Ausscheidung (Stuhl und Urin) kontrolliert ausscheiden kann. Es zeigt an, wann es auf die Toilette muss und benötigt keine Windel mehr. Töpfchentraining In der westlichen Welt gab es lange Zeit die Überzeugung, dass Kinder schnell trocken werden müssen auch der aufwändigen Wäsche der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Wann ist ein  Kind eigentlich &#8222;trocken&#8220;?</h1>
<p>Trocken sein bedeutet, dass ein Kind Ausscheidung (Stuhl und Urin) kontrolliert ausscheiden kann. Es<br />
zeigt an, wann es auf die Toilette muss und benötigt keine Windel mehr.</p>
<h2>Töpfchentraining</h2>
<p>In der westlichen Welt gab es lange Zeit die Überzeugung, dass Kinder schnell trocken werden müssen<br />
auch der aufwändigen Wäsche der Stoffwindeln geschuldet. Zudem existierte auch die veraltete Vorstellung, dass ein Kind nur durch frühes Trockenwerden eine Selbstkontrolle über das wilde Kinderwesen und einen generellen Ordnungssinn erlangt.</p>
<p>Sehr viele Studien haben bewiesen, dass Kinder, die ein Töpfchentraining absolvieren mussten, nicht<br />
schneller trocken wurden und dass es keinen Zusammenhang mit charakterlichen Entwicklungen gibt.</p>
<h3>Wie funktioniert das Töpfchentraining?</h3>
<p>Kinder die eigenständig sitzen können, werden auf den Topf gesetzt, meist nach den Mahlzeiten oder nach dem Aufwachen. Hat das Kind in den Topf gemacht, durfte es aufstehen. Meist in Verbindung mit einer Belohnung. ( Es kommt auch heute noch vor, dass Kinder sogar auf einen Topf gesetzt werden, die nicht einmal allein sitzen können. Und ich meine nicht das &#8222;abhalten&#8220; vom Windelfrei)</p>
<h3>Welche Signale zeigen Kinder, bevor sie „mal müssen“?</h3>
<p>Im ersten Lebensjahr scheiden Babys Stuhl und Urin gemeinsam aus. Meist während der Mahlzeiten oder<br />
nach dem Aufwachen. Dabei werden sie unruhig, ziehen die Beine an. Manche Kinder werden rot, schauen konzentriert ins<br />
Leere, werden unruhig oder schütteln sich kurz. Auch ein kurzer Schrei oder Grunzer kann andeuten, dass<br />
eine Ausscheidung bevorsteht.</p>
<p>Größere Kinder, meist 15-18 Monate alt, zeigen, dass sie die Windel voll haben. 1 1/2- 3 Jährige können<br />
sagen, dass sie gleich müssen (meist wenige Sekunden bevor es soweit ist).</p>
<h3>Wann werden Kinder trocken?</h3>
<p>Die meisten Kinder werden zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr tagsüber trocken. Das nächtliche<br />
Trockensein stellt sich oft später ein. Aber auch die Kinder, die später trocken werden, werden heutzutage<br />
nicht mehr als krank bezeichnet. Immerhin nässt ab und zu mit sechs Jahren noch jedes 10. Mädchen und<br />
jeder vierte Junge – statistisch gesehen- ein.</p>
<h3>Was hilft beim Trockenwerden?</h3>
<p>&#8211; Der erste wichtige Schritt ist die Reife durch das Gehirn, die durch außen nicht stimuliert oder<br />
beschleunigt werden kann.</p>
<p>&#8211; Kinder sollten spüren, was Ausscheidung bedeutet- Die Windeln sind heutzutage, vor allem durch den<br />
Einsatz von chemischen Zusätzen so „gut“, dass die Kinder keine Nässe spüren. Es ist einfach nicht<br />
unangenehm, auch wenn es für uns Erwachsene nicht vorstellbar ist.</p>
<p>Mit Stoffwindeln oder Trainerhöschen, die nicht so saugstark sind, hat das Kind eine Chance, die<br />
Ausscheidung auch einmal zu spüren. Auch das Nacktsein im sommerlichen Garten ist eine gute<br />
Gelegenheit.</p>
<p>&#8211; Kinder lernen durch Nachahmung. Das bedeutet, wir müssen unsere Schamgrenze überwinden und die<br />
Kinder mitnehmen, wenn wir auf die Toilette gehen. Das wird dann mit Spannung beobachtet und gerne<br />
nachgeahmt.</p>
<p>&#8211; Es empfiehlt sich, geeignete Klos für die Kleinen zu schaffen. Ob es nun der Topf in der Lieblingsfarbe<br />
ist oder der Aufsatz für die Toilette &#8211; das Kind soll sich sicher und gut fühlen.</p>
<p>&#8211; Wenn das Kind bereit ist, gerne die Windeln schnell weglassen und Rückschläge gelassen hinnehmen.</p>
<p>&#8211; Keinen Druck aufbauen, Kinder befinden sich oft in der Autonomie-Phase wenn sie trocken werden &#8211;<br />
bauen wir als Eltern zu viel Druck auf, wollen die Kinder es besonders nicht, gerade weil wir es so gerne<br />
möchten.</p>
<p>&#8211; Die Toiletten-Umgebung nett gestalten- z.B. mit den Lieblingsbüchern.</p>
<h4>Wenn die Kinder schon auf den Topf/die Toilette gehen, aber immer wieder Unfälle passieren:</h4>
<p>Die Kinder beständig wieder daran erinnern und mit sanften Tricks zum Klo lotsen. Beim Spielen vergessen<br />
die Kleinen zu schnell den spielunterbrechenden Blasendruck.</p>
<h3>Windelfrei</h3>
<p>Windelfrei bedeutet, dass auch schon die kleinen Babys mit 4 Wochen zum Ausscheiden über einen<br />
geeigneten Ort gehalten werden &#8211; Toilette oder Waschbecken. Hierbei ist die sensible Interpretation der<br />
Ausscheidungszeichen- wie oben beschrieben- besonders wichtig.<br />
Oft kombinieren die Eltern das Lösen der Ausscheidung mit einem Wort oder einer Berührung, damit es<br />
später einfacher für das Kind wird.</p>
<p>Ganz windelfrei ist es nicht, denn nachts oder auch tagsüber tragen die Kinder zum Schutz meist eine<br />
Stoffwindel. Das Ziel ist aber, dass diese nicht mehr nötig ist.<br />
Kinder, die windelfrei aufwachsen, werden in der Regel eher trocken, da sie mit der Zeit gelernt haben,<br />
dass es alltäglich ist, an einem bestimmten Ort auszuscheiden.</p>
<p>Kinder, die zu lange Windeln tragen, können sich an diesen Zustand gewöhnen und gerade wenn sie älter<br />
sind, diese Gewohnheit nicht gerne aufgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Überlege dir immer, was du mit dem Töpfchentraining erreichen möchtest. A) Das dein Baby etwas in das Töpfchen macht? Oder B) Das dein Baby seinen Körper kennen lernt und erkennt, wann es mal muß?</p>
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		<title>Fremde Menschen und dein Baby weint?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 13:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hilfe, die kenn ich nicht! Fremdeln und die ersten starken Gefühle. &#160; „Hallo Du süßer kleiner Fratz, ohh..komm mal in die Arme von Tante Tina“. Der kleine Jacob fängt an zu weinen und mag sich gar nicht mehr beruhigen, bis seine Mama ihn wieder in ihre Arme nimmt. Tante Tina ist ein wenig beleidigt, letzte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Hilfe, die kenn ich nicht! </span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fremdeln und die ersten starken Gefühle.</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Hallo Du süßer kleiner Fratz, ohh..komm mal in die Arme von Tante Tina“. Der kleine Jacob fängt an zu weinen und mag sich gar nicht mehr beruhigen, bis seine Mama ihn wieder in ihre Arme nimmt. Tante Tina ist ein wenig beleidigt, letzte Woche und die Tage davor hat er sich so gefreut, wenn ich ihn gehalten habe und jetzt mag er mich nicht mehr ansehen. Jacobs Mama ist ein wenig ratlos, denn Jacob will aktuell von niemanden außer Mama gehalten und getragen werden. Auch dieses Verhalten wird oft bei uns Hebammen hinterfragt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich kann Euch beruhigen, denn das „fremdeln“ gehört als Entwicklungsstufe Deines Babies hinzu. Trennungsangst und Fremdeln sind die ersten starken Gefühle, die Dein Baby entwickelt. Gewöhnlich wächst die Unsicherheit gegenüber Fremden zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat, das Baby wendet sich immer stärker Mutter und/oder Vater zu. Das Fremdeln ist normal und tritt bei manchen Kindern stärker oder eben kaum ausgeprägt auf. Der Entwicklungspsychologe Réné A. Spitz gab der Fremdelphase daher den Namen &#8222;8-Monats-Angst“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erschrecke Dich also nicht, wenn Dein Baby lauthals zu weinen beginnt, wenn es seine Großeltern auf den Arm nehmen wollen oder Dein Baby plötzlich so gar nicht zu Papa möchte. Entspannt sich die Phase wieder, versucht es neugierig sein Gegenüber zu entdecken.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie skeptisch Dein Baby Fremden oder eben auch Bekannten gegenüber ist, hängt von unterschiedlichen Einflüssen ab. Das kann bereits eine Erfahrung sein, aber auch wie Du Dich im Umgang mit anderen verhältst, die Umgebung etc.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Dein Baby diese ersten starken Gefühle erlebt, wird es damit noch nicht allein fertig, es kann sich auch noch nicht selbst beruhigen, ablenken oder trösten. Wenn es aber in den ersten Lebensmonaten immer Deine Sicherheit spürt, Deine Geborgenheit und Deinen Trost erfährt, hilft es ihm mit dieser turbulenten Gefühlslage zurechtzukommen. Dein Baby erlernt also nach und nach, wie es sich auch in unangenehmen Situationen selbst beruhigen oder ablenken kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Folgende Ideen helfen, um Dein Baby in der Fremdelphase an eine neue Person, zum Beispiel den Babysitter, zu gewöhnen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Sei geduldig</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Nehmt Euch Zeit beim Kontaktaufbau mit einer neuen Person, kleine Kennenlernschritte bauen Kontakt nach und nach auf</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Binde die „neue“ Person in Aktivitäten ein: Spielen, Füttern, Windeln wechseln.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Gib Deinem Baby Sicherheit, Du bist in der Nähe</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Fazit: </span></h2>
<h2><span style="font-weight: 400; font-size: 12pt;">Auch wenn es die lieben Freunde, Verwandten oder sogar den Papa Deines Babies irritiert, so ist das Fremdeln aus evolutionsbiologischer Sicht ein wichtiger Schutzmechanismus für das Überleben. Fremdeln ist somit ein wichtiger Entwicklungsschritt Eures Kindes und ein Zeichen von emotionaler und sozialer Reife.</span></h2>
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		<title>Wunderwerk Fontanelle, Baby s Knautschzone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 13:46:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#8222;Sei vorsichtig mit dem Kopf des Babys, denke an die Fontanelle!&#8220; Das schießt vielen Eltern durch den Kopf, wenn jemand anderes das frischgeborene Baby halten möchte. Dabei ist die Fontanelle das reinste Wunderwerk der Natur, denn durch sie schaffte es Dein Baby durch eine Öffnung auf die Welt zu gelangen, die kleiner ist als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Sei vorsichtig mit dem Kopf des Babys, denke an die Fontanelle!&#8220; Das schießt vielen Eltern durch den<br />
Kopf, wenn jemand anderes das frischgeborene Baby halten möchte. Dabei ist die Fontanelle das<br />
reinste Wunderwerk der Natur, denn durch sie schaffte es Dein Baby durch eine Öffnung auf die<br />
Welt zu gelangen, die kleiner ist als sein Kopf. Im heutigen Blog erkläre ich Dir einige wissenswerte<br />
Aspekte rund um das Thema Fontanelle.</p>
<h2>Was versteht man eigentlich unter „Fontanelle“?</h2>
<p>Die weichen Stellen am Kopf eines Neugeborenen, an denen die Schädelknochen noch nicht<br />
miteinander verwachsen sind, nennt man Fontanellen. Sie sind zum Schutz vor Verletzungen mit<br />
einem festen Bindegewebe verbunden. Ein Baby hat bei der Geburt sechs Fontanellen. Zwei dieser<br />
Knochenlücken befinden sich an den vorderen Seiten des Schädels, zwei an den hinteren Seiten. Die<br />
kleine Fontanelle befindet sich am Hinterkopf, die größte zentral auf dem Schädel. Letztere hat<br />
eine etwa zwei mal zwei Zentimeter große Rautenform. Da man sie am besten sehen und ertasten<br />
kann, ist sie auch die bekannteste. Hier kannst Du sogar das pulsierende Blut Deines Babys deutlich<br />
spüren und eventuell sogar einen Pulsschlag sehen. Mach Dir keine Sorgen, wenn die Fontanelle sich<br />
verändert: Sitzt Dein Baby, ist sie meist leicht eingefallen. Liegt das Baby, ist die Fontanelle leicht<br />
gewölbt.</p>
<p>Dennoch kann sie ein Hinweis auf ein Problem sein! Hat dein Baby zum Beispiel einen Flüssigkeitsmangel, ist die Fontanelle stark eingesunken.</p>
<h2>Eine großartige Erfindung von Mutter Natur</h2>
<p>Die Fontanelle ist ein wahrhaftes Meisterwerk der Natur, denn sie erfüllt gleich mehrere Funktionen.<br />
Damit der Kopf des Babys durch den Geburtskanal passt, sind die Schädelknochen im Mutterleib<br />
noch nicht zusammengewachsen. So bleiben sie anpassungsfähig, können sich bei<br />
der Geburt verschieben und sogar übereinanderlappen. Praktischer Nebeneffekt:<br />
Die Geburtshelfer haben die Möglichkeit sich bei der Geburt anhand der Fontanellen zu orientieren<br />
und die Lage, Stellung und Haltung des Kindes im Geburtskanal festzustellen. Dass sich die<br />
Fontanellen nach der Geburt nicht sofort schließen, hat ebenfalls einen Sinn: Das Gehirn und der<br />
Kopf Ihres Kindes werden in den ersten Lebensmonaten rasant wachsen. Die beweglichen<br />
Knochenplatten machen dieses schnelle Wachstum möglich. Zum Zeitpunkt der Geburt bestehen die<br />
Fontanellen aus Bindegewebe und Kollagenfasern.</p>
<h2>Wann schließt sich die große Fontanelle?</h2>
<p>Die Fontanellen schließen sich nach und nach und können sich je nach Baby völlig anders<br />
entwickeln. Die kleinere Fontanelle am Hinterkopf wächst meist schon nach etwa drei Monaten<br />
zusammen. Die große Fontanelle hingegen öffnet sich nach der Geburt häufig noch weiter. Sie bleibt<br />
erst einmal für einige Zeit unverändert, da musst Du Dir keine Gedanken machen. In der Regel<br />
wächst sie allmählich im Laufe des zweiten Lebensjahres zusammen. Sie kann aber auch schon<br />
früher oder auch erst im dritten Lebensjahr geschlossen sein. Bei<br />
den Vorsorgeuntersuchungen untersucht der Kinderarzt die Fontanellen genau und würde<br />
Unregelmäßigkeiten feststellen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wird man zum ersten mal Eltern, ist man sowieso sehr vorsichtig mit seinem Baby und packt es in<br />
Watte. In der Praxis höre ich oft die Unsicherheit von Neueltern, wie man mit dem Kopf des Babys<br />
umgeht. Zwar solltest Du mit dem Köpfchen Deines Babys sehr behutsam und vorsichtig umgehen,<br />
es nicht stark drücken und vor Stößen schützen. Es ist aber kein rohes Ei, sondern besitzt schon<br />
einen gewissen eigenen Schutz. Denn der Kopf eines Babys wird an den weichen Stellen von einer<br />
Bindegewebsschicht bedeckt, also einer widerstandsfähigen Membran, die das Köpfchen gut<br />
schützt. Streicheln oder sanftes Bürsten ist also nicht nur erlaubt, sondern bei einem normal<br />
entwickelten Neugeborenen sicher auch erwünscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Tipps für ein gutes Immunsystem im Herbst</title>
		<link>https://janetteharazin.com/5-tipps-fuer-ein-gutes-immunsystem-im-herbst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 20:13:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Körpereigene Abwehr stärken Tipp 1: Frische Luft und Schmutz härten ab, also Raus mit dir und deinem Kind, bei Wind und Wetter. Achte auf Wetter entsprechende Kleidung! Am besten geeignet ist der Zwiebellook, da kann man schnell etwas ausziehen, solltet ihr ins Schwitzen kommen. Bewegung hält den Stoffwechsel auf Trab und wirkt sich positiv auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Körpereigene Abwehr stärken</h1>
<h2>Tipp 1:</h2>
<p>Frische Luft und Schmutz härten ab, also Raus mit dir und deinem Kind, bei Wind und Wetter. Achte auf Wetter entsprechende Kleidung! Am besten geeignet ist der Zwiebellook, da kann man schnell etwas ausziehen, solltet ihr ins Schwitzen kommen. Bewegung hält den Stoffwechsel auf Trab und wirkt sich positiv auf euer Immunsystem aus. Rennen, Hüpfen und Toben ist besonders wichtig, denn es<br />
macht Euch nicht nur glücklich, sondern es werden dabei auch Botenstoffe gebildet, die Euer Wohlbefinden deutlich erhöhen. Dies wiederum senkt Stress. Und Stress schwächt unser Immunsystem. Durch die Sonne, meinst von April bis Oktober, bildet ihr zusätzlich genügend Vitamin D, welches die Knochen stärkt und uns Erwachsene vor Osteoporose schützen kann.<br />
Halte die Füßchen immer warm! Sind sie mal ausgekühlt, tut ein auf aufsteigendes Fußbad gut.</p>
<h2><span style="font-size: 12pt;">Dieses machst du ganz einfach, du benötigst eine Wanne mit Dusche oder eine große Schüssel mit Gießkanne. Lauwarmes Wasser etwa 30C, ein Badethermometer sowie ein Handtuch und dicke Socken.</span><br />
<span style="font-size: 12pt;">Fülle so viel Wasser in das Gefäß, die die Beinchen deines Kindes bis zu den Knöcheln mit Wasser bedeckt sind nach und nach gießt du nun vorsichtig ! warmes Wasser hinzu, bis die Wassertemperatur auf 40 C gestiegen ist. Nach etwa 10 Minutenbeende das Bad, trockne die Füßchen deines Kindes ab und ziehe die dicken Socken drüber. So bleiben die Füßchen schön lange warm.</span><br />
<span style="font-size: 12pt;">Dies kannst du auch bei beginnendem Schnupfnäschen machen, dann am besten 2 x pro Tag.</span></h2>
<p><span style="font-size: 12pt;">Bei gutem Wetter seit so lange wie möglich draußen , bei schlechtem Wetter gern </span><span style="font-size: 12pt;">mehrmals täglich mindestens 30 Minuten an die frische Luft zum spielen.</span></p>
<p>Tipp 2:</p>
<h2><span style="font-size: 12pt;">Ruhen! Nächtliche Ruhe und Mittagspausen, am besten gemeinsame Zeit zum kuscheln, vorlesen oder auch schlafen.</span><br />
<span style="font-size: 12pt;">Vorlesen und kuscheln kann man auch besonders gut, in selbstgebauten Höhlen. Kinder lieben es, Höhlen zu bauen und sich zu verstecken oder darin zu kuschen.</span><br />
<span style="font-size: 12pt;">So zum Beispiel ein großes Laken oder eine Decke über den Tisch hängen und sich drunter einkuscheln. Auch ein Tragetuch, über dem Esstisch zusammen gebunden, ergibt unter dem Tisch eine kleine Hängematte. Hier lässt es sich</span><br />
<span style="font-size: 12pt;">herrlich entspannen. Wenn du magst, kannst du gern Duftöle wie Lavendel nutzen.</span></h2>
<p>Tipp 3:</p>
<p>Richtige Schlafumgebung für erholsame Nachtruhe bei einer Raumtemperatur von 15-18° Grad und gut gelüftet, Fenster darf auch gern auf sein, außer bei unter 10°Grad . Achte darauf, dass es nicht zieht! Richtige Kleidung ist wichtig. Sie sollte nicht zu warm und nicht zu kalt sein. Du solltest dein Baby niemals nackt schlafen lassen!<br />
Auch hier gilt es, ein schönes Einschlafritual zu finden. Wie wäre zum Beispiel eine beruhigende Massage? Es reicht schon, etwas Lavendelöl auf deinen Händen anzuwärmen und damit den Rücken sanft zu streichen. Oder lieber den Bauch, wie dein Kind es lieber mag. Der Duft entspannt die Sinne, die Streicheleinheiten entspannen die Seele und sorgen somit für ein behütetes Schlafgefühl.</p>
<h2>Tipp 4:</h2>
<p>Gutes, leckeres Essen. Es muss nicht immer Vollkorn sein! Aber es sollte eine ausgewogene Mischung gewählt werden. Frisches Obst und Gemüse sowie Vitamine und Mineralstoffe sind für Kinder besonders wichtig. Dazu gehört auch unbedingt der Genuss beim Essen. Mahlzeiten gemeinsam am Familientisch einnehmen. Zusammen und entspannt. Süßes in Maßen aber dafür mit Genuss.<br />
Kein Verbot von Süßigkeiten und keine Machtkämpfe. Lieber eine gute Dosierung der süßen Sachen.<br />
Wichtig, das Trinken nicht vergessen! Das Essen haben wir Eltern stets im Blick. Aber auch ausreichend Flüssigkeit ist wichtig für unser Immunsystem. Denn nur mit „verdünntem“ Blut können die kleinen Abwehrzellen schnell am Einsatzort sein. Ideal wäre hier Wasser oder auch Schorle. Tee ungesüßt ist auch ok.<br />
Als Richtwert gilt: Einjährige benötigen ca. 600 ml, Fünfjährige ungefähr 800 ml und Zehnjährige rund 1 Liter am Tag.</p>
<h3>Generelles zur Ernährung</h3>
<p>Am besten saisonales und regionales Obst und Gemüse, da es nährstoffreicher ist als wenn es schon lange Reisen hinter sich hat. Im Grundsatz braucht dein Kind für ein gutes Immunsystem dieselben Nährstoffe wie Du. Dies sind zum Beispiel: Vitamin C und Zink auch Vitamin D, Kupfer, Eisen, Folsäure, Vitamin B12 und B6.<br />
Je bunter Eure Ernährung umso mehr dieser Nährstoffe nehmt ihr auf.<br />
Der Großteil unseres Immunsystems sitzt im Darm. Dieser spielt für die Gesundheit wohl eine größere Rolle als bisher gedacht. Folgendes tut dem Darm gut:<br />
Ballaststoffe aus Vollkornbrot, brauner Reis oder Vollkornnudeln und fermentierte<br />
Lebensmittel wie Naturjoghurt.</p>
<h2>Tipp 5:</h2>
<p>( für Kinder ab 2 Jahren) Wassertreten, Güsse und Co. Am besten täglich. Sollte dies nicht möglich sein, lieber seltener dafür aber konsequent. Und am besten gemeinsam. Auch Sauna ist nach einigen Regel möglich!<br />
Wassertreten wirkt belebend, aktiviert euer Immunsystem und trainiert zusätzlich die Blutgefäße.</p>
<h3>Und so geht’s:</h3>
<p>Fülle eine Wanne mit kühlerem Wasser (etwa 18-2´C) so das dein Kind etwa bis zur hälfte der Waden im Wasser steht. Am besten machst du es mit deinem Kind zusammen, oder du machst es einmal vor.<br />
Wie ein Storch abwechselnd die Beine anwinkeln, so dass der ganze Fuß aus dem Wasser gehoben wird und dann wieder eintauchen lassen. Am besten täglich morgens und abends je eine Minute lang treten. Anschließend die Füße nur abstreifen, nicht abtrocknen und warme Socken drüber. Nun ausreichend bewegen.<br />
Wasser treten bitte nie mit kalten Füßen !</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Herbstzeit, Erkältungszeit. Gerade mit Kindergartenkindern. Stärkt gemeinsam Euer Immunsystem.</p>
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		<title>Schläft dein Baby schon durch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 12:43:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildquelle: woodenearth.com Heute mal das häufigste Thema in Elterngruppen:( Schlafverhalten eines Babys Eine der ersten Fragen, die man als frischgebackene Eltern zu hören bekommt, ist: „Schläft dein Baby schon durch?“ Eine gute Antwort: „Wir haben nachts keine Probleme, mein Baby schläft, wie es schlafen soll!“ Wie schläft ein Baby? Wieso gibt es Unterschiede zum Erwachsenen? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bildquelle: <a href="https://www.woodenearth.com" target="_blank" rel="noopener">woodenearth.com</a></em></p>
<p>Heute mal das häufigste Thema in Elterngruppen:(</p>
<h1>Schlafverhalten eines Babys</h1>
<p>Eine der ersten Fragen, die man als frischgebackene Eltern zu hören bekommt, ist: „Schläft dein Baby<br />
schon durch?“<br />
Eine gute Antwort: „Wir haben nachts keine Probleme, mein Baby schläft, wie es schlafen soll!“</p>
<h2>Wie schläft ein Baby? Wieso gibt es Unterschiede zum Erwachsenen?</h2>
<h3>Schlaf wird bei Menschen jeden Alters in zwei Phasen unterteilt:</h3>
<p>&#8211; der aktive Schlaf (REM), in dieser Phase finden Träume und Verarbeitung (Entwicklung) statt<br />
&#8211; der tiefe, ruhige Schlaf (NON-REM)</p>
<p>Hier fällt schon der größte Unterschied auf:<br />
Erwachsene fallen zuerst in den Tiefschlaf, dann folgen REM-Phasen und NON-REM Phasen, wobei der<br />
REM Schlaf nur 20 % einnimmt.<br />
Babys Gehirne entwickeln sich besonders im ersten Lebensjahr, daher sind die REM-Phasen bei mind.<br />
50 % und sind extrem wichtig.<br />
Das Baby schläft zuerst mit einer REM- Phase ein (Dauer: 20 Min.), gefolgt von einer kurzen<br />
Überprüfungsphase (sind meine Eltern noch da? Kann ich sicher schlafen?). Dann erst geht das Baby in<br />
den Tiefschlaf.<br />
Diese Phasen werden oft wiederholt und besonders in diesem Übergangsschlaf ist das Baby anfällig fürs<br />
Aufwachen.<br />
Ein Baby braucht vor allem nachts die Stimulation von seinen Eltern, denn ein (von uns Erwachsenen so<br />
gewünschter) Tiefschlaf ist für die Babys nicht vorgesehen und gefährlich.<br />
Entwicklung kostet Energie und Babys haben keinen Engergiespeicher im Körper- sie müssen Nahrung<br />
zu sich nehmen.<br />
Es ist biologisch vorgesehen, dass Babys nachts Nahrung brauchen, vor allem bei energiefressenden<br />
Phasen, wie Wachstumsschüben, Krankheiten und Unwohlsein durch Zähne wachsen.</p>
<h3>Der Tiefschlaf, ein gefährlicher Wunsch</h3>
<p>Babys Gehirne sind nicht so reif wie die eines Erwachsenen und benötigen Stimulation, um wichtige<br />
Vorgänge, wie z.B. Atmen zu koordinieren. Zudem müssen sie auf störende und gefährliche Reize, wie<br />
Hunger, Nässe, Temperatur reagieren können. Das schaffen Babys nicht im depressiven Tiefschlaf.<br />
Deswegen wachen Babys nachts noch so viel auf, es ist lebenswichtig.<br />
Wie bekomme ich ein Baby in den unphysiologischen Tiefschlaf?<br />
Wenn ein Baby lange weint, bevor es einschläft oder durch Flaschennahrung überfüttert wird, gerät es, in<br />
diesen tiefen Schlaf. Ebenso Babys die nicht in der Nähe ihrer Eltern schlafen (z.B. im eigenen Zimmer),<br />
schlafen tiefer. Ihnen fehlt die Stimulation der Eltern (Bewegungen, Schnarchen), die Gefahr eines<br />
plötzlichen Kindstod ist erhöht.</p>
<h3>Wie kann mein Baby einen erholsamen, fördernden Schlaf bekommen ?</h3>
<p>Babys brauchen die Sicherheit und Nähe, vor allem nachts. Lass dein Baby bei dir schlafen, am besten im<br />
Familienbett (siehe Info Familienbett) oder im eigenen Bett, in deiner Nähe.<br />
Sie brauchen die Stimulation von Erwachsenen um nicht zu tief zu schlafen. Zudem ist es für das Baby<br />
angenehmer im Halbschlaf zu stillen, ohne viel Energie für Schreien aufbrauchen zu müssen.</p>
<p>Auch die Eltern können ruhiger schlafen, da sie direkt auf ihr Baby reagieren können und nicht auf<br />
entfernte Geräusche hören und nicht aufstehen müssen, um ihr Kind zu versorgen.<br />
Tipps wie dein Baby allein schläft</p>
<p>Babys brauchen die Nähe und Sicherheit um erholsam schlafen zu können. Sie wissen nicht, dass ihre<br />
Umgebung sicher ist (wir könnten ja wie früher in der Steppe mit vielen gefährlichen Löwen leben).</p>
<p>Ein Baby schläft mit der 20 min. REM- Phase ein, dann findet der Übergangsschlaf statt. Wenn in dieser<br />
Phase das unruhig werdende Baby sofort beruhigt wird, durch zum Beispiel körperliche Nähe, kurzes<br />
Saugen an der Brust etc. folgt der ruhige NON-REM Schlaf. Dies ist die Phase, in der dein Baby nun<br />
alleine gut schläft, z.B. im Stubenwagen, im Bett, Kinderwagen etc.<br />
Das erklärt nun den Klassiker: „Ich lege mein Baby zum Schlafen ab, es schläft aber immer nur 20<br />
Minuten und wirkt dann unzufrieden“.</p>
<h5>Jedes Kind kann schlafen lernen</h5>
<p>Schlafen muss man nicht lernen! Schon im Bauch schläft dein Baby ganz von allein!</p>
<p>Es gibt sehr viele Ratgeber, die vor allem Schlaftraining empfehlen.<br />
Diese basieren auf Dressur und sogenannter dosierter Frustration. Man lässt die Kinder allein, ohne zu<br />
trösten, immer länger schreien. Der (scheinbare) Erfolg stellt sich ein, indem das Kind lernt zu resignieren<br />
(es will ja überleben) und fällt, um diesen absoluten Stress aushalten zu können, in den depressiven<br />
Tiefschlaf.<br />
Eine Methode besagt, dass Kinder ein Zeitgefühl haben und uns manipulieren wollen, deswegen soll man<br />
2-3-10 Minuten warten, bis man zu den Kindern geht.<br />
Studien haben bewiesen, dass Kinder kein Zeitgefühl haben, eine Minute kann sich für sie wie eine<br />
Stunde anfühlen. Deswegen ist der Ansatz, den Kindern beizubringen eine bestimmte Minutenanzahl<br />
abzuwarten, unsinnig.</p>
<p>Oft klappt dieses Ein- und Durchschlaftraining, aber auf welche Kosten? Was hat das Kind gelernt?<br />
&#8211; Es geht mir so schlecht, aber ich weiß, es kommt keiner, ich rette mich in den traumlosen Schlaf.</p>
<h3>Wie bekommt man als Mama genug Schlaf?</h3>
<p>Schlafe mit deinem Baby, vor allem in der Anfangszeit auch tagsüber. Oft sind Babys am Vormittag<br />
müder, nutze die Zeit und lege dich gemeinsam mit ihm hin, auch wenn noch Haushalt ansteht.<br />
Schlafe in der Nähe deines Babys, in der Regel pendeln sich eure Schlafzeiten ein. Du reagierst<br />
unterbewusst auf die Signale deines Babys und wirst wacher, um dann dein hungriges Kind zu stillen,<br />
ohne aus der kräftezehrenden Tiefschlafphase gerissen zu werden. Schläft dein Baby im anderen Zimmer<br />
ist diese Synchronisation nicht möglich.</p>
<h3>Sollte ich nachts abstillen oder lieber die Flasche geben?</h3>
<p>Eventuell kann die Mama dann besser schlafen, wenn sich der Vater zügig um die Bedürfnisse des Kindes<br />
kümmert. Ein Baby braucht die Nähe um den aufregenden Tag zu verarbeiten und stillen ist mehr, als nur<br />
Hunger zu stillen. Das bedeutet, dass dein Kind nicht unbedingt erholsamer und besser schläft. Eine<br />
Überfütterung durch die Flasche (falsche Nahrung mit zu viel Kalorien) führt zum depressiven Tiefschlaf,<br />
dessen Gefahr du nun kennst.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es ist nicht vorgesehen, dass dein Baby möglichst schnell durchschläft. Lass dir und deinem Baby die Zeit, die ihr braucht. Und lasse dir vorallem nicht reinreden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eines Tages ist es soweit&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 06:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kita Eingewöhnung Irgendwann kommt der große Tag und dein Kind wird zum Kindergarten-Kind. Es wird mit seinen neuen Freunden spielen und viele selbstgebastelte Kunstwerke mit nach Hause bringen. Du fragst dich wann das perfekte Alter für den Kindergarten ist? Wie läuft die Eingewöhnung ab? Die Kindergartenwahl Starten wir,  mit der Kindergartenwahl. Leider ist das in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Kita Eingewöhnung</h1>
<p>Irgendwann kommt der große Tag und dein Kind wird zum Kindergarten-Kind. Es wird mit seinen neuen Freunden spielen und viele selbstgebastelte Kunstwerke mit nach Hause bringen. Du fragst dich wann das perfekte Alter für den Kindergarten ist? Wie läuft die Eingewöhnung ab?</p>
<h2>Die Kindergartenwahl</h2>
<p>Starten wir,  mit der Kindergartenwahl. Leider ist das in unseren jetzigen Zeiten nicht ganz so einfach, bei jeder Kita steht man auf langen Wartelisten. Ich möchte euch trotzdem eine Übersicht über verschiedene Kita-Arten und deren Vor- und Nachteile geben. Überlege Dir, was für Dein Kind das Beste wäre. Dann fällt die Wahl vielleicht etwas leichter. Erkundige Dich bei Deiner Wunschkita über Besichtigungs-/Schnuppertermine.<br />
Ganz wichtig, lass Dich so früh wie möglich auf die Wartelisten mehrerer Kitas setzen, eventuell auch schon, wenn Dein Baby noch im Bauch ist.</p>
<h3>Die Verschieden Kita-Konzepte</h3>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Der Klassiker: </span></h4>
<h4><span style="font-size: 10pt;">Das sind die häufigsten Einrichtungen, die dennoch verschiede Richtungen einschlagen können. Große Träger sind zum Beispiel Elbkinder- Kitas. Jede einzelne Kita unterscheidet sich aber im Konzept. Informiere Dich am besten über das Internet.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Oft bewerben sie bestimmte Gruppenformen; hier für dich einmal der Überblick:</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Geschlossene Gruppen: Die Kinder bleiben in ihrer Gruppe, beim Essen, beim Spielen, bei Ausflügen. Die Kinder können gut ein Gruppengefühl entwickeln und sind von bekannten Menschen umgeben, das schafft Sicherheit.</span></h4>
<p><span style="font-size: 10pt;">Halb-Geschlossene Gruppen: Die Kinder sind in einer Kerngruppe, die den Morgenkreis und die Mahlzeiten zusammen einnimmt. Die Spielzeit oder bei Ausflügen mischen sie sich mit Kinder aus anderen Kerngruppen.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Offene Gruppen: In den offenen Konzepten sind die Gruppen sehr groß (bis zu 80 Kindern), die Kinder können oft sehr frei wählen, was sie machen möchten. Sie haben oft eine große Auswahl an Räumen, die nach Themen sortiert sind: Bau-Raum, Puppen-Raum etc. Dein Kind kann den ganzen Tag frei zwischen den Räumen und den vielen Kindern wechseln. Es kann somit sehr früh eigene Entscheidungen treffen. Dieses Konzept kann aber vor allem jüngere Kinder sehr überfordern!</span></p>
<h5>Der Waldkindergarten</h5>
<p>Beim Waldkindergarten wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder das ganze Jahr über an der frischen Luft sind. Meist auf einem eingezäunten Wald-Ähnlichen Gelände. Der Innenraum kann auch nur ein Bauwagen sein. Die Außenfläche ist deutlich größer, als der Innenraum. Nicht so geeignet ist dieser Kindergarten für Kinder, die keinen Regen mögen oder schnell frieren!</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Waldorf/Montessori</span></h4>
<p>Ich gehe jetzt nicht zu tief in die Konzepte ein, das würde zu weit führen. Diese Kitas haben je ein festgelegtes Konzept. Bei beiden Kitas wird viel Wert auf die natürliche Entwicklung der Kinder gelegt. Räume und Spielsachen sind dem typischen Konzept untergeordnet. Diese Kitas sind private Träger und haben somit zusätzliche Kosten. Eventuell musst du auf eingeschränkte Öffnungszeiten und Einstiegsalter achten. Der Waldorfkindergarten z.B. nimmt gerne erst Kinder zwischen 2-3 Jahren auf. Andere nehmen Kinder erst, wenn sie keine Windeln mehr benötigen.</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Kirchliche Träger</span></h4>
<p>Diese Kindergärten ähneln oft eher den klassischen Kitas, wie sehr die Religion einen Einfluss hat ist sehr unterschiedlich.</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Elterninitiative</span></h4>
<p>Diese Kindergärten sind von Eltern gegründet, natürlich sind normale Erzieher angestellt. Aber hier wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass ihr als Eltern sehr viel mehr Einfluss auf die Kita habt, aber auch mehr Verantwortung. Das kann sich in Bastelnachmittagen, Putzwochenenden und Gartentagen etc. äußern.</p>
<h3><span style="font-size: 12pt;">Wichtige Kriterien</span></h3>
<p>Meine Empfehlungen für dich bei der Kita- Wahl:<br />
&#8211; achte auf dein Bauchgefühl, wenn es dir gefällt, dann spürt das auch dein Kind und wird sich eher wohl fühlen<br />
&#8211; Öffnungszeiten muss zu eurem Leben passen. Je nach dem, wieviel und wie ihr Arbeitet, seid ihr vielleicht auf eine Kita angewiesen die schon um 6 Uhr öffnet oder bis 19 Uhr auf hat?<br />
&#8211; Personalschlüssel. Eigentlich soll in der Kita (3-7 Jährige) ein Erzieher für 10 Kinder zuständig sein. Das ist aber nicht immer möglich!<br />
&#8211; Schließtage: Manche Kitas haben in den Sommerferien von 3-6 Wochen geschlossen. Je nach dem, ob ihr ein Schulkind zu Hause habt oder das euer ersten Kind ist, ist es mehr oder weniger nützlich.<br />
&#8211; wenn ihr euer Kind schon kennt, schaut ob seine Stärken und Interessen zum Konzept passen.</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Die Eingewöhnung</span></h4>
<p>Die Eingewöhnungen werden oft nach dem Berliner oder Münchner Modell ausgeführt.<br />
Das Berliner Modell besagt vereinfacht:<br />
Das Kind wird mit einer Vertrauensperson (Mama oder Papa) gemeinsam in die Kita eingewöhnt. Sie nehmen gemeinsam die ersten Tage am Kita-Alltag teil, ohne eine Trennung. So habt ihr auch die Möglichkeit die anderen Kinder kennen zu lernen und zu beobachten, wie die Erzieher mit den Kindern interagieren. Dein Kind kann die neuen Freunde kennen lernen. Nach ein paar Tagen wird dann die erste kurze Trennung gemacht. Dein Kind soll lernen, dass du wiederkommst.<br />
Man sagt, dass Kinder ca. 14 Tage brauchen, um Vertrauen zu einem Menschen zu fassen. Eine Erzieher(in) wird sich besonders um dein Kind kümmern. Diese nennt sich Bezugserzieher(in). Wenn sich euer Kind in deiner Abwesenheit von dieser Person trösten lässt, zeigt dies, dass dein Kind Vertrauen gefasst hat. Die Dauer der Trennung wird nun, je nach dem, wie dein Kind reagiert verlängert. Bis dann dein Kind einen ganzen Kita-Tag da bleiben kann ohne viel zu weinen und sich vor allem trösten lässt.</p>
<p>Das Münchener Modell ist die Überarbeitete Version des Berliner Models und zieht die Kita-Kinder zur Eingewöhnung deines Kinder stärker mit ein und ist noch individueller auf dein Kind zugeschnitten.</p>
<p>Von dem Modell, dass Kind schnell einzugewöhnen und es einfach schreien zu lassen ist man abgekommen. Studien haben belegt, dass die Kinder durch den seelischen Schmerz und der großen Stressbelastung deutlich mehr krank wurden, als die sanft eingewöhnten Kinder. Zudem zeigten die Kinder Rückstände in der Entwicklung.</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Das perfekte Kita-Alter?</span></h4>
<p>Das perfekte Alter zur Kita-Eingewöhnung hängt natürlich individuell von deinem Kind und seinem Charakter und der Bindung zu seinen Eltern ab.</p>
<p>Sehr oft werden Kinder mit einem Jahr in die Krippe eingewöhnt. Die Eingewöhnung klappt mehr oder weniger gut, da die Kinder die Tragweite der Trennung entwicklungsbedingt oft noch nicht so verstehen.<br />
Zweijährige haben es schwerer, denn in diesem Alter haben sie verstanden, was eine Trennung von Mama und Papa bedeutet und das ein Kita- Tag ganz schon lang sein kann. (Das ist auch das Alter, in dem die super, mit einem Jahr eingewöhnten Kinder, auf einmal nicht mehr gerne in die Kita gehen.)<br />
Natürlich ist es manchmal notwendig, dass die Kinder so früh einen Kindergarten besuchen müssen, weil du vielleicht wieder arbeiten gehen musst. Dennoch möchte ich einfach ehrlich betonen, dass es für die Kinder unter drei Jahren geeigneter ist, bei ihrer Familie zu Hause zu bleiben. Die gemessenen Stresshormone auch bei scheinbar zufriedenen Kindern waren sehr hoch. Dein Kind muss sehr viele Eindrücke in der Kita verarbeiten und die Hauptbezugsperson fehlt.</p>
<p>Ab drei Jahren ist die Eingewöhnung in den Kindergarten meist einfacher, denn jetzt erst fängt dein Kind an,  mit anderen Kindern zu spielen. Ist das erstmal entdeckt, wieviel Spaß es macht mit anderen Kindern intensiv zu spielen und zu basteln, wird dein Kind traurig sein, wenn die Kita mal zu hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Der Nachmittag nach der Kita </span></h4>
<p>Für alle Kinder jeden Alters ist der Kita- Alltag spannend, aber auch sehr  anstrengend! Nachmittags möchten sie dann natürlich deine Aufmerksamkeit und vor allem Zuwendung genießen.<br />
Schau, was dein Kind mag: die meisten wollen zu hause einfach kuscheln und entspannen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-size: 12pt;">Fazit</span></h4>
<p>Überlege dir immer, ob es wirklich sein muss, dass dein Baby bereits mit einem Jahr in die Kita gehen muss. Vielleicht findet sich eine andere alternative bis zum dritten Geburtstag.</p>
<p>Und stelle dir die Trennung nicht nur für dein Baby schwer vor! Auch für die Eltern ist die Trennung nicht immer leicht.</p>
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		<title>Möchtest du dir und deinem Baby etwas gutes tun?</title>
		<link>https://janetteharazin.com/moechtest-du-dir-und-deinem-baby-etwas-gutes-tun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 05:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du Craniosacrale Therapie? Sie ist ein Teil der Osteophatie. Beides wird leider nicht von der Krankenkasse übernommen. In Frankreich ist es so, dass vor jeder Entlassung nach der Geburt, Mutter und Baby Cranio sakral therapeutisch angeschaut werden. Was genau ist es denn nun? Die Craniosakrale-Therapie ist eine sanfte Behandlung, welche üblicherweise vom einem entsprechend [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du Craniosacrale Therapie? Sie ist ein Teil der Osteophatie. Beides wird leider nicht von der Krankenkasse übernommen. In Frankreich ist es so, dass vor jeder Entlassung nach der Geburt, Mutter und Baby Cranio sakral therapeutisch angeschaut werden.</p>
<h1>Was genau ist es denn nun?</h1>
<p>Die Craniosakrale-Therapie ist eine sanfte Behandlung, welche üblicherweise vom einem entsprechend ausgebildetem Therapeuten ausgeführt wird. Die Anwendung erfolgt mit sehr sanften Berührungen, die am Kopf (Cranium =Schädel) bis zum Kreuzbein (= Sacrum) fortführt. Die Reihenfolge bestimmt der Therapeut. Es geht darum vorhanden Blockaden zu lösen, die sich in unserem Geweben befinden.</p>
<h2>Warum ist dies mein Thema heute?</h2>
<p>Ich erlebe viele Kinder und auch Mütter, die nach der Geburt mit ihrem Körpern nicht wieder harmonieren. Nach eigener Erfahrung, kann hier eine Craniosakrale Behandlung manchmal Wunder bewirken. Auch ich mit meiner jahrelangen Migräne gönnen mir regelmäßig ein Behandlung und kann sagen, es wir wirklich schön und faszinierend zu gleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was passiert während der Geburt mit dem mütterlichen und den kindlichen Körper?</h3>
<p>Unter der Geburt weitet sich das Becken der Mutter und das Kind wird unter Druck, geboren. Der Kopf und auch der Brustkorb des Babys werden dabei stark zusammengedrückt. Hier hat die Natur super vorgesorgt! Du den Druck auf den Brustkorb wird das Fruchtwasser aus der Lunge gedrückt, damit diese sich mit dem ersten Atemzug entfalten kann. Auch für die Geburt des Baby Köpfchens hat die Natur sich was tolles überlegt. Die Schädelplatten deines Babys können sich für die Geburt, zum Teil übereinander schieben. Somit verkleinert das Baby seinen Kopfumfang und kann besser durch das Becken der Mutter rutschen. Rasch nach der Geburt, formt sich das Köpfchen wieder zurück.</p>
<p>Das Becken der Frau hat feste knorpelige Verbindungen, die im Leben eigentlich verknöchern. Und somit unbeweglich sind. Für die Geburt jedoch, durch Hormone, werden Teile des mütterlichen Beckens beweglich. Damit das Baby für die Geburt mehr Platz bekommt. Auch dieses wird einige Zeit der der Geburt, wieder fest.</p>
<p>Manchmal kommt es aber dazu, dass das Becken der Frau, die Schädelplatten des Babys oder auch dessen Brustkorb sich nicht in einer optimalen Postion befinden, wenn sie wieder fest werden. Dieses kann dann Unterumständen zu einer Art Verspannung führen. Zu einer Blockade.</p>
<h3>Sollten eigentlich alles Kinder und deren Mütter Cranio sakral angeschaut werden?</h3>
<p>Ich finde ja. Denn man lernt und spürt unheimlich viel. Und besonders bei den Babys, sieht man sogar häufig, wenn sich etwas durch die Behandlung verändert.</p>
<p>Manchmal ist es auch gut, die stillen unauffälligen Babys anschauen zu lassen, denn auch dies kann unter Umständen ein Indikator für ein craniosakrale Behandlung sein.</p>
<h3>Was könnten Hinweise sein?</h3>
<p>Klassisch, dein  Baby hat eine Lieblingseite, es trinkt an einer Brust nicht so gut, es überstreckt sich oft, schläft vielleicht sogar überstreckt, es ist sehr unruhig und findet keine Ruhe. Auch  eine stressige Geburt und/oder Schlafproblem könnten ein Hinweis sein.</p>
<p>Ich schaue mir immer noch die Kinder nackig an. Sind die Augen auf gleicher Höhe? Wie sehen die Nasenlöcher aus? Gibt es eine Liegeglatze? Wenn ja, ist diese mittig? Sind die Schulterblätter gleich hoch? So auch die Brustwarzen? Hat jedes Beinchen gleich viele und auf gleicher Höhe, Speckfalten? Und so weiter.</p>
<p>Ähnlich bei der Mutter, wobei ich hier eher auf das Becken schaue.</p>
<h3>Was passiert bei Kaiserschnitt oder Saugglocken Geburten?</h3>
<p>Saugglocken- und Kaiserschnitt Geburten sind Zuggeburten keine Druckgeburten. Dadurch wirken ganz andere Kräfte auf den Körper der Frau und des Babys. Es kann alles gut gehen, aber manchmal ist der Zug für den Körper zu stark und er reagiert mit Gegenzug. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wenn wir eine schmerzende Schulter haben, ziehen wir diese immer hoch. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur und wir bekommen nicht selten Kopfschmerzen. Es geht also darum, diese angespannte Struktur  wieder zu entspannen.</p>
<h3>Welche Probleme können dadurch entstehen?</h3>
<p>Ähnlich wie die Hinweise. Bei der Mutter ist es einfach. Sie wird Schmerzen oder Unwohlsein spüren und äussern. Bei einem Baby ist es etwas schwieriger. Das Baby kann es uns nicht so direkt mitteilen. Deshalb können wir nur prophylaktisch die Babys behandeln lassen und uns freuen, wenn der Behandelnde nicht findet. Oder er findet was, und kann es dann auch gleich beheben. Selten brauchen mehr als eine Behandlung. Meine Empfehlung wäre dennoch, wenn man kann und mag, nach jedem Wachstumsschub das Baby ansehen zu lassen.</p>
<p>Durch Blockaden kann es zum Beispiel sein, dass die Milch der Mutter nicht richtig fließt. Oder, dass sie sich beim Stillen nicht entspannen kann.</p>
<p>Beim Kind sind häufig Blähungen zu finden, die die Babys nicht gut loswerden können. Auch Bockaden der KieferMuskulatur können auftreten, dass Baby kann nicht richtig an der Brust trinken und verursacht somit schmerzende Brustwarzen.</p>
<p>Auch Kinder die nicht im Kinderwagen liegen können oder wollen oder in der Autoschale, könnten eine Blockade haben.</p>
<h3>Wie kann mir eine craniosakrale Behandlung hier helfen?</h3>
<p>Die Behandlung hilft, das angespannte Gewebe zu lockern und zu entspannen. Und somit vorhanden Dysfunktion wieder zu lösen.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Ich denke, eine craniosakrale Behandlung muss man selber einmal erlebt haben, um zu spüren, was sie im Körper bewirkt. Es ist faszinieren, wenn jemand seine Hände under deine Schultern legt und du spürst, wie die Position deines Beines sich verändert. Oder dein Fuß wird gehalten und du spürst, wie deine Schulter sich entspannt. Und die Behandlung ist nicht nur für Frauen oder Babys nach der Geburt! Sondern auch für Schwangere um optimale Beckenbedingungen zu erreichen sowie für Männer oder Frauen jenseits von Schwanger und Geburt:) Probiert es mal aus und berichtet mir gern.</p>
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		<item>
		<title>Vom Stillen zum Familientisch&#8230;</title>
		<link>https://janetteharazin.com/vom-stillen-zum-familientisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 20:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich B(r)eikost? Wann solltest du damit beginnen? Vorab, dein Baby ist ein ganzes Jahr ein Säugling und hat damit Anspruch, sich ausschließlich saugend zu ernähren. Wann also solltest du starten mit Beikost? Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt das ausschließliche Stillen in den ersten 6 Lebensmonaten. Dies bedeutet, dass dein Baby nicht anderes zu Essen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Was bedeutet eigentlich B(r)eikost? Wann solltest du damit beginnen?</h1>
<h3>Vorab, dein Baby ist ein ganzes Jahr ein Säugling und hat damit Anspruch, sich ausschließlich saugend zu ernähren.</h3>
<h2>Wann also solltest du starten mit Beikost?</h2>
<p>Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt das ausschließliche Stillen in den ersten 6 Lebensmonaten. Dies bedeutet, dass dein Baby nicht anderes zu Essen benötigt!<br />
Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollte zwischen dem 5. Lebensmonat bis zum 7. Lebensmonat gestartet werden. Wichtiger als das Erreichen einer bestimmten Lebenswoche ist jedoch die individuelle Entwicklung des Babys!</p>
<h2>Reifezeichen für den Beikoststart.</h2>
<p>&#8211; Dein Baby kann den Kopf beim Sitzen selbständig halten, Sitzen sollte mit leichter Unterstützung im unteren Rücken alleine klappen.</p>
<p>(Übrigens spricht man von alleine sitzen können, nicht davon das du dein Baby hinsetzt und es fällt nicht um! Sondern, es kann sich alleine aufsetzten.)</p>
<p>&#8211; Dein Baby zeigt Interesse am Essen und verlangt selbst danach! Der wichtigste Punkt!</p>
<p>&#8211; Dein Baby kann selbst den Löffel /Fingerfood zum Mund führen, es hat also eine gut Hand-Mund-Koordination.</p>
<p>&#8211; Dein Baby schiebt mit der Zunge das Essen nicht mehr heraus, wenn es Nahrung im Mund hat (der Zungenstreckreflex hat dann abgenommen). Dieser ist wichtig, um uns vor dem Verschlucken zu großer Teile zu bewahren!</p>
<p>Sind diese erfüllt, kann dein Baby zusätzliche Nahrung erhalten. Muttermilch sollte mindestens bis zum 2. Lebensjahr angeboten werden. (Wenn möglich)</p>
<h2>Was ist Beikost?</h2>
<p>Der klassische Start der Beikost ist die Einführung von Breimahlzeiten nach striktem Schema mit kombiniertem Fahrplan zum Reduzieren der Milchmahlzeiten. (Laut DGE)</p>
<p>Ich persönlich empfehle aber Fingerfood! Denn dies hat deutlich mehr Vorteile und ist physiologischer für die Entwicklung deines Babys. Nennt sich im allgemeinen Sprachgebrauch Baby-led- weaning (BWL).</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Jegliche zusätzliche Nahrung sollte als Angebot für dein Baby gesehen werden, dein Kind sollte nicht zum Essen gezwungen werden oder durch Ablenkung eine bestimmte Füttermenge an Tag x geschafft haben.</p>
<p>Gerade in der heutigen Zeit (viele Essstörungen im Erwachsenenalter und Übergewicht) hat sich positiv für die Kinder bewiesen, dass sie nach ihren individuellen Bedürfnissen in harmonischer Atmosphäre am Familientisch an das Essen herangeführt werden sollten. Nahrungsaufnahme soll mit positiven Erlebnissen verknüpft werden.</p>
<p>Die Britin Gill Rapley hat ein Konzept verfasst: Baby-led- weaning (BWL), hierzulande als (Breifreie-) Beikost nach Bedarf.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum sollten wir unsere Kinder mehr tragen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind unsere Menschenkinder eigentlich? Nesthocker? Nestflüchter? Beides passt nicht so richtig! Tragling Unsere Kinder lieben es, getragen zu werden. Das gibt ihnen die Nähe und Geborgenheit, die sie zum Aufwachsen brauchen. Gerade Neugeborene können nicht weit sehen und brauchen direkten Körperkontakt zur Absicherung. So wissen sie, dass keine Gefahr droht und fühlen sich geborgen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind unsere Menschenkinder eigentlich? Nesthocker? Nestflüchter? Beides passt nicht so richtig!</p>
<h1>Tragling</h1>
<p>Unsere Kinder lieben es, getragen zu werden. Das gibt ihnen die Nähe und Geborgenheit, die sie zum Aufwachsen brauchen. Gerade Neugeborene können nicht weit sehen und brauchen direkten Körperkontakt zur Absicherung. So wissen sie, dass keine Gefahr droht und fühlen sich geborgen.<br />
Die Trage ermöglicht es zudem, dass das Elternteil mobiler ist und die Hände frei hat.<br />
Wie Affen, gehört auch der Mensch zu den Wesen, die auf den Schutz der Eltern angewiesen sind und sich erst relativ spät selbständig bewegen können.<br />
Das Baby ist ruhiger und entspannter im direkten Körperkontakt. Der (für die Menschheitsgeschichte sehr moderner) Trend des Ablegens des Kindes in einen Wagen wird oft mit Weinen und Unwohlsein geäußert.<br />
Natürlich ist das Baby im Liegen auch mal zufrieden, aber als schutzbedürftiges Wesen braucht es die Körpernähe.</p>
<h2>Warum ist das Tragen in einem Tragesystem gesund?</h2>
<p>Wenn wir uns die Wirbelsäule von Babys anschauen, so ist diese gebogen und hat die Form eines C. Die Wirbelsäule von Erwachsenen hat die Form eines S.<br />
Besonders ergonomisch ist die Haltung der Babys in einer Rundhaltung des Rückens. In einem guten Tragesystem mit weichem Rückenteil, hat das Baby genau diese Körperhaltung. Ebenso, wenn es auf unserem Oberkörper liegt oder gehalten wird.<br />
Besonders gut kommt beim Tragen im Tragesystem der Umstand dazu, dass die Hüfte gespreizt wird.<br />
Der Oberschenkelkopf ist rund und liegt in einer schalenförmigen Hüfte. Diese Schale ist bei den Babys noch sehr flach und wird mit der Zeit erst ausgehöhlt. Passiert dies nicht (durch z.b. zu enges Pucken über lange Zeit, zu viel Liegen auf den Rücken etc.) entstehen Hüftschäden.</p>
<p>Das optimale Tragesystem für Babys verbindet diese beiden Pluspunkte für das Skelett: Runder Rücken und Anhock-Spreizhaltung der Beine.</p>
<p>Leider gibt es Tragesysteme, die diese Vorteile durch schlecht konstruierte Hüftstege und zu steife Rücken nicht ermöglichen, bitte informiere dich daher bei einer Trageberatung.</p>
<p>Babys werden (auch aus diesen Gründen) bitte niemals nach vorne gerichtet getragen!</p>
<p>Babys werden Bauch-an Oberkörper getragen, gerade bei Verdauungsproblemen ist diese Haltung besonders hilfreich. Wie eine Wärmflasche beruhigt der warme Oberkörper den Bauch des Babys und wenn wir uns bewegen wird der Bauch massiert.</p>
<h2>Das Tragetuch</h2>
<p>Babys wurden in der Geschichte der Menschheit schon sehr lange in Tüchern getragen.<br />
Es gibt elastische Tücher für leichte Kinder (meist bis 6 kg) und fester gewebte Stoffe für mehr Gewicht.<br />
Unterschiedliche Bindeweisen ermöglichen das Tragen vor dem Oberkörper, aber auch Rücken und Hüfte sind möglich. Neugeborene werden in unseren Breitengraden vor dem Oberköper getragen.<br />
Tragetücher werden ohne jegliche Schnallen, Klettverschlüße oder Ringe angelegt.</p>
<p>Der Vorteil von Tüchern ist die sehr individuelle Einstellmöglichkeit. Das Baby ist besonders sanft eingehüllt. Es passt sich dem Träger und dem Tragling optimal an.</p>
<p>Der Nachteil von Tüchern ist das Erlernen der Bindetechniken, die für manche eine Herausforderung darstellen. Zudem können sie einem das Gefühl der Unsicherheit geben („Das Kind rutscht gleich heraus“). Bei den Tüchern wird sehr viel Meter Stoff benötigt, der gerade in nasser Umgebung (draußen) schwierig zu handhaben ist.</p>
<h2>Das Tragesystem</h2>
<p>Heute bekommt man sehr gute Tragesysteme, die Tuchstoff für den Rückenteil des Babys verwenden und somit dem ergonomischen Vorteil der Tragetücher in nichts mehr nachstehen.</p>
<p>In einer kurzen Übersicht stelle ich nun die verschiedenen Systeme vor, die sich hauptsächlich in der Anzahl der Schnallen unterscheiden.</p>
<h3>Full-Buckle</h3>
<h3><span style="font-size: 10pt;">Das bedeutet, dass das System an Hüfte und Schultern Schnallen oder Klett zum Einstellen hat (ähnlich wie ein Wanderrucksack). Die Einstellungen müssen nicht jedes Mal erfolgen, was vor allem, wenn nur eine Person sie nutzt, zu einer schnellen Handhabung führt.</span></h3>
<h3>Half-Buckle</h3>
<h3><span style="font-size: 10pt;">Dieses System hat eine Schnalle zum Feststellen des Hüftgurtes und Tragetuchbahnen zum Einstellen der Schulterträger. Hier erfolgt auch schnell die Einstellung und dieses System ist besonders sinnig, wenn die Träger unterschiedlich groß sind. Denn durch die Tücher an den Armen, die jedes Mal neu gebunden werden müssen, passen sie sich gut an.</span></h3>
<h3>Mei Tai</h3>
<p>Dies ist ein rechteckiges Tuch, welches mit Trägern vernäht wurde. Ähnlich wie ein Tragetuch muss es jedes Mal gebunden und eingestellt werden (eine vereinfachte Form des Tuches).<br />
Als Wrap Conversion bezeichnet man eine Mei Tai Trage, die aus Tragetuchstoff genäht ist.</p>
<p>Zudem gibt es noch Tragesysteme, die für bestimmte Einsätze spezialisiert sind, z.B. der Onbu als reine Kleinkinder-Rückentrage. Es gibt eine Trage mit der man baden gehen kann. Oder die klassische Rückenkraxe zum Wandern, wenn die Kinder schon eigenständig sitzen können.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Es lohnt sich, zum Ausprobieren und der individuellen Einstellungen je nach Nutzung, eine Trageberatung aufzusuchen.</p>
<p>Nicht jede Trage passt für jeden Träger oder wird von diesem als angenehm empfunden. Auch deshalb ist es wichtig zu einer guten Trageberatung zu gehen und im besten Fall verschiedene Systeme zu probieren.</p>
<p>Schreibe gern in die Kommentare, ob ihr auch eine Trage verwendet und wie ihr damit zufrieden seit.</p>
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		<title>Darum schläft dein Baby nachts nicht durch &#8211; Du wirst erstaunt sein, warum du das nicht ändern solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 10:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der ersten Fragen, die man als frischgebackene Eltern zu hören bekommt, ist: „Schläft dein Baby schon durch?“ Eine gute Antwort: „Wir haben nachts keine Probleme, mein Baby schläft, wie es schlafen soll!“ Wie schlafen wir eigentlich? Schlaf bei Menschen jeden Alters wird in zwei Phasen unterteilt, in den aktiven Schlaf (REM) und in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der ersten Fragen, die man als frischgebackene Eltern zu hören bekommt, ist: „Schläft dein Baby schon durch?“<br />
Eine gute Antwort: „Wir haben nachts keine Probleme, mein Baby schläft, wie es schlafen soll!“</p>
<p><strong>Wie schlafen wir eigentlich?</strong></p>
<p>Schlaf bei Menschen jeden Alters wird in zwei Phasen unterteilt, in den aktiven Schlaf (REM) und in den tiefen, ruhigen Schlaf (NON-REM). In der aktiven Phase finden Träume und Verarbeitung (Entwicklung) statt, in der tiefen träumt der schlafende kaum. Hier fällt schon der größte Unterschied auf, Erwachsene fallen zuerst in den Tiefschlaf, dann folgen die REM-Phasen , wobei der REM Schlaf nur 20 % einnimmt. Babys Gehirne entwickeln sich besonders im ersten Lebensjahr, daher sind die REM-Phasen bei mind. 50 % und sind extrem wichtig.</p>
<p>Das Baby schläft zuerst mit einer REM- Phase ein (Dauer: 20 Min.), gefolgt von einer kurzen Überprüfungsphase (sind meine Eltern noch da? Kann ich sicher schlafen?). Dann erst geht das Baby in den Tiefschlaf. Diese Phasen werden oft wiederholt und besonders in diesem Übergangsschlaf ist das Baby anfällig fürs Aufwachen.</p>
<p>Ein Baby braucht vor allem nachts die Stimulation von seinen Eltern, denn unser geliebter Tiefschlaf ist für die Babys nicht vorgesehen und gefährlich, denn Entwicklung kostet Energie und Babys haben keinen Engergiespeicher im Körper- sie müssen Nahrung zu sich nehmen.</p>
<p>Es ist biologisch so vorgesehen, dass Babys nachts Nahrung brauchen, vor allem bei energiefressenden Phasen, wie Wachstumsschüben, Krankheiten und Unwohlsein durch Zähne bekommen.</p>
<h2>Der Tiefschlaf ist ein gefährlicher Wunsch</h2>
<p>Babygehirne sind nicht so reif wie die eines Erwachsenen und benötigen Stimulation, um wichtige Vorgänge, wie z.B. Atmen zu koordinieren. Zudem müssen sie auf störende und gefährliche Reize, wie Hunger, Nässe, Temperatur reagieren können. Das schaffen Babys nicht im Tiefschlaf, deswegen wachen Babys nachts so viel auf, es ist lebenswichtig.</p>
<h3>Wie gelangt ein Baby also in den Tiefschlaf?</h3>
<p>Wenn ein Baby lange weint, bevor es einschläft oder durch Flaschennahrung überfüttert wird, gerät es, in diesen tiefen Schlaf. Ebenso Babys die nicht in der Nähe ihrer Eltern schlafen (z.B. im eigenen Zimmer), schlafen tiefer. Ihnen fehlt die Stimulation der Eltern (Bewegungen, Schnarchen), die Gefahr eines plötzlichen Kindstod ist erhöht.</p>
<h2>Wie kann mein Baby einen erholsamen, fördernden Schlaf bekommen ?</h2>
<p>Babys brauchen die Sicherheit und Nähe, vor allem nachts. Lass dein Baby bei dir schlafen, am besten im Familienbett (siehe Info Familienbett) oder im eigenen Bett, in deiner Nähe.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-178 " src="https://janetteharazin.com/wp-content/uploads/2019/11/infant-4025284_640.jpg" alt="Babys brauchen Nähe" width="669" height="445" srcset="https://janetteharazin.com/wp-content/uploads/2019/11/infant-4025284_640.jpg 669w, https://janetteharazin.com/wp-content/uploads/2019/11/infant-4025284_640-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 669px, 100vw" /></p>
<p>Sie brauchen die Stimulation von Erwachsenen um nicht zu tief zu schlafen. Zudem ist es für das Baby angenehmer im Halbschlaf zu stillen, ohne viel Energie für Schreien aufbrauchen zu müssen. Auch die Eltern können ruhiger schlafen, da sie direkt auf ihr Baby reagieren können und nicht auf entfernte Geräusche hören und aufstehen müssen, um ihr Kind zu versorgen.</p>
<h2>Wie dein Baby allein schläft</h2>
<p>Babys brauchen die Nähe und Sicherheit um erholsam schlafen zu können. Sie wissen nicht, dass ihre Umgebung sicher ist (wir könnten ja wie früher in der Steppe mit vielen gefährlichen Löwen leben). Ein Baby schläft mit der 20 min. REM- Phase ein, dann findet der Übergangsschlaf statt. Wenn in dieser Phase das unruhig werdende Baby sofort beruhigt wird, durch zum Beispiel körperliche Nähe, kurzes Saugen an der Brust etc. folgt der ruhige NON-REM Schlaf, also die Phase, in der dein Baby nun alleine gut schläft, z.B. im Stubenwagen, im Bett, Kinderwagen etc.</p>
<p>Das erklärt nun den Klassiker: „Ich lege mein Baby zum Schlafen ab, es schläft aber immer nur 20 Minuten und wirkt dann unzufrieden“.</p>
<h2>Muss mein Kind schlafen lernen</h2>
<p>Viele Ratgeber empfehlen vor allem Schlaftraining. Diese basieren auf Dressur und sogenannter „dosierter Frustration“. Man lässt die Kinder allein, ohne zu trösten, immer länger schreien. Der (scheinbare) Erfolg stellt sich ein, indem das Kind lernt zu resignieren (es will ja überleben) und fällt, um diesen absoluten Stress aushalten zu können, in den Tiefschlaf.</p>
<p>Eine Methode besagt, dass Kinder ein Zeitgefühl haben und uns manipulieren wollen, deswegen soll man 2-3-10 Minuten warten, bis man zu den Kindern geht.<br />
Studien haben bewiesen, dass Kinder kein Zeitgefühl haben, eine Minute kann sich für sie wie eine Stunde anfühlen. Deswegen ist der Ansatz, den Kindern beizubringen eine bestimmte Minutenanzahl abzuwarten, unsinnig.</p>
<p>Oft klappt dieses Ein- und Durchschlaftraining, aber auf welche Kosten? Was hat das Kind gelernt?<br />
&#8211; Es geht mir so schlecht, aber ich weiß, es kommt keiner, ich rette mich in den traumlosen Schlaf.</p>
<h2>Wie bekommt man als Eltern genug Schlaf?</h2>
<p>Schlafe mit deinem Baby, vor allem in der Anfangszeit auch tagsüber. Oft sind Babys am Vormittag müder, nutze die Zeit und lege dich gemeinsam mit ihm hin, auch wenn noch Haushalt ansteht.</p>
<p>Schlafe in der Nähe deines Babys, in der Regel pendeln sich eure Schlafzeiten ein. Du reagierst unterbewusst auf die Signale deines Babys und wirst wacher, um dann dein hungriges Kind zu stillen, ohne aus der kräftezehrenden Tiefschlafphase gerissen zu werden. Schläft dein Baby im anderen Zimmer ist diese Synchronisation nicht möglich.</p>
<h2>Sollte ich nachts abstillen oder lieber die Flasche geben?</h2>
<p>Eventuell kann die Mama dann besser schlafen, wenn sich der Vater zügig um die Bedürfnisse des Kindes kümmert. Ein Baby braucht die Nähe um den aufregenden Tag zu verarbeiten und stillen ist mehr, als nur Hunger zu stillen. Das bedeutet, dass dein Kind nicht unbedingt erholsamer und besser schläft. Eine Überfütterung durch die Flasche (falsche Nahrung mit zu viel Kalorien) führt zum depressiven Tiefschlaf, dessen Gefahr du jetzt kennst.</p>
<p>Es kommt häufig vor, dass du viele gut gemeinte Ratschläge bekommen wirst. Besonders von Freunden die keine Kinder haben. Oder der Familie, die immer wieder betonen, dass e uns ja auch nicht geschadet hat. Ist das wirklich so? Du musst deinen eigenen Weg für dich und deine kleine Familie finden. Mach dir Gedanke ob du wirklich jeden Ratschlag deines Umfeldes annehmen möchtest, oder lieber auf dich und dein Gefühl vertrauen solltest.</p>
<h2>Kommen wir nun also zum Fazit</h2>
<p>Vertraue auf dich und dein Baby. Vertraue auf die Natur. Ruhe dich aus, wenn dein Baby schläft. Versuche andere Meinungen außer deiner abzublocken und verbünde dich mit deinem Partner. Es geht schließlich um Euch. Und da sollte sich niemand einmischen. Ich bin mir sicher, du wirst deinen Weg finden.</p>
<p>Ich hoffe, dass dir dieser Artikel das nötige Wissen gibt um dein Baby besser zu verstehen und dir gleichzeitig konkrete Hilfestellungen geben konnte.</p>
<p><strong>Wenn du Fragen oder Anregung hast, schreibe gern in die Kommentare.</strong></p>
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