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	<title>Klinikwahl Archive - janetteharazin.com</title>
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	<description>Schwangerschafts- und Elternzeit Coacing</description>
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	<title>Klinikwahl Archive - janetteharazin.com</title>
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		<title>Was ist los auf der Wochenstation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 05:54:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Klinikwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie geht es nach der Geburt eigentlich weiter? 24 Stunden auf einer Wochenbettstation als Kinderkrankenschwester Der Frühdienst Morgens um 6 Uhr beginnt der Frühdienst. Meist schlafen da alle noch auf Station. Wir starten mit der Übergabe, jede von uns wird im Frühdienst 10 Frauen und ihre Babys betreuen. Bevor wir jedoch unsere Frauen persönlich begrüßen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Wie geht es nach der Geburt eigentlich weiter?</h1>
<h4>24 Stunden auf einer Wochenbettstation als Kinderkrankenschwester</h4>
<h2>Der Frühdienst</h2>
<h2><span style="font-size: 10pt;">Morgens um 6 Uhr beginnt der Frühdienst. Meist schlafen da alle noch auf Station. Wir starten mit der Übergabe, jede von uns wird im Frühdienst 10 Frauen und ihre Babys betreuen. Bevor wir jedoch unsere Frauen persönlich begrüßen, teilen wir uns zur Blutentnahme auf. Die einen nehmen bei den Erwachsenen Blut ab, die anderen bei den Kindern. Zwischendurch müssen wir natürlich zu den Klingeln gehen. Die Frauen fragen nach Stillhilfe oder warum ihr Baby Schluckauf hat.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Um 8 Uhr morgens muss die Blutentnahme fertig sein, damit zur Entlassung alle Werte vom Labor ausgewertet wurden.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Nun versuchen wir zu frühstücken, die Mütter frühstücken nun auch und klingeln nicht so viel.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Dann ruft schon der Kreissaal an, die wollen mit den geplanten Kaiserschnitten beginnen und fragen nach sauberen Betten.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">9 Uhr: Nun packen wir unsere Wagen und ziehen los zu unseren Frauen, wir müssen uns beeilen. Bevor der Arzt zur Visite kommt, müssen wir jede Frau gesehen haben und unsere Pflegevisite gemacht haben. Das bedeutet: Blutdruckmessen und Temperatur messen, Brüste kontrollieren, nach dem Stillen fragen, den Gebärmutterstand tasten und nach Geburtsverletzungen schauen. Das Baby wird ebenfalls angeschaut. Der Klinikalltag wird mit den Frauen besprochen und alle offenen Fragen geklärt. Gegen 10 Uhr kommen die Visitenärzte, mit denen wir bei unseren Frauen von Zimmer zu Zimmer gehen und alle ärztlichen Fragen klären- wann die Entlassungen sind, Auffälligkeiten ansprechen.</span></h2>
<p>Dazwischen bekommen wir frisch entbundene Frauen, die wir zeitnah begrüßen müssen. Bei Ihnen kontrollieren wir die Nachblutung, die Gebärmutter und schauen uns das frische Baby an. Dabei wird die frische Mama über den Klinikalltag aufgeklärt, zum Stillen verabreden wir uns und sie soll klingeln, wenn sie auf Toilette muss, spätestens in vier Stunden.<br />
Viele frische Mamas haben viele Fragen- die vielen Klingeln müssen wir natürlich auch zwischendurch bedienen.</p>
<p>Nun bereiten wir die ersten Entlassungspapiere vor, die kleinen Familien müssen bei uns eigentlich schnell entlassen werden, denn der Kreissaal drängelt, die Frauen mit frischem Kaiserschnitt wollen verlegt werden. Die Babys müssen jedoch noch zur kinderärztlichen Untersuchung, der U2, dann erst können sie los.<br />
Die Frauen bekommen von uns ihr Entlassungsgespräch und wollen auch nach Hause, aber bis alles eingepackt und der Abholservice da ist, vergeht viel Zeit.</p>
<p>Zwischendurch beruhigen wir die stark wehenden Frauen, die sich tapfer pustend über den Flur bewegen.</p>
<p>Gegen 13 Uhr sind die meisten Frauen, die gehen durften, entlassen. Dann kommen die Frauen mit einem frischen Kaiserschnitt. Auch diese Frauen werden untersucht, bekommen Schmerzmittel und dürfen ihr Glück genießen, während ich noch schnell mit der frisch Entbundenen von vorhin zur Toilette gehe. Ihr wurde ein wenig schwindelig, einmal mit Notfallalarm das Team zusammen gerufen. Sie rennen über den Flur und helfen mir die blasse Frau zurück ins Bett zu legen. Blutdruck gemessen und da kommt auch passend schon das Mittagessen für die Patienten.<br />
Die kleine Pause nutzen wir, um mit der Spätschicht die Übergabe zu machen.</p>
<h3>Spätdienst</h3>
<p>14 Uhr, der Frühdienst ist weg. Nun begrüße ich erstmal all meine Frauen, nun sind es im Schnitt 12. Der Spätdienst ist personell geringer besetzt. Den Nachmittag über füllt sich die Station sehr stark, die vielen Besucher wollen die neuen Erdenbürger besuchen. Ich entlasse Frauen, nehme neue Frauen auf. Die Frauen mit den Kaiserschnitten am Vormittag müssen trotz der Schmerzen zur Toilette begleitet werden. Das ist für die Genesung der Frauen wichtig, wenn auch unangenehm.<br />
Meist folgt nun eine Stillkontrolle bei all meinen Frauen, zwischen den Besuchern nicht immer leicht. Und dann sind da noch die kleinen müden Babys, die so gar keine Lust haben zu trinken. Da dauert eine Stillhilfe gerne mal 30 Minuten&#8230;bei 12 Patienten und meiner Arbeitszeit ist das nicht immer gut vereinbar.<br />
Die schmutzigen Betten stapeln sich auf dem Flur, schnell den Bettendienst anrufen (zum Glück müssen wir nicht die Betten und Zimmer putzen). Da kommt die nächste Aufnahme. Schnell noch das Zimmer kontrollieren! Alles sauber?<br />
Die Frau wird in ihr neues Zimmer geführt und da sie noch schwanger ist, über den stationären Ablauf der Schwangeren aufgeklärt. Ich erkläre der Frau noch kurz, warum wir eine Warteliste für das Familienzimmer haben, das momentan belegt ist und dass ihr Mann leider nicht auf einem Stuhl in ihrem Zimmer bleiben kann, direkt neben der frisch entbundenen Zimmernachbarin.</p>
<p>Selten schaffen wir gegen 17:30 unsere Pause. Maximal 30 Minuten Ruhe, sehr oft aber unterbrochen, denn da steht eine Fragende an der Stationstür oder ein Zimmer klingelt.</p>
<p>Nun kommt die Abendrunde: alle Frauen noch einmal sehen: Haben die Babys getrunken?<br />
Da kommt ein Anruf, der zur Unterbrechung der Abendrunde führt: Es gibt kein Personal, ob ich die Frau allein aus dem Kreissaal holen kann. Und ob wir nicht noch irgendjemanden entlassen können, der Kreissaal und die Aufnahme sind so voll.<br />
Meine neue Frau wird freundlich begrüßt und in ihr Zimmer gebracht, netterweise kann mir der frische Papa beim Bettenschieben helfen.<br />
Natürlich werden Mama und Kind untersucht, dann widme ich mich wieder meiner Abendrunde.<br />
Medikamente werden verteilt und verabreicht, die Besucher nun langsam zum Gehen aufgefordert.</p>
<p>Gegen 19 Uhr nutze ich die kurze Zeit zum Dokumentieren, da klingelt es und eine Mama möchte gezeigt bekommen, wie sie ihr Baby wickelt.</p>
<p>20 Uhr leert sich nun die Station von den vielen Besuchern, nur bei den hartnäckigen bedarf es noch einer freundlichen Verabschiedung.</p>
<p>Nun wird alles für den Nachtdienst vorbereitet, schnell nochmal Stillhilfe und die Frau im Stillzimmer zum Pumpen angeleitet, denn ihr Kind mag einfach nicht richtig trinken.</p>
<h2>Nachtdienst</h2>
<p>21:10 Uhr: Die Übergabe an den Nachtdienst erfolgt. Wenn wir gut aufgestellt sind, sind so viele Kollegen wie im Spätdienst da. Meist ist dies aber nicht mehr so:(<br />
Während es überall im restlichen Krankenhaus still und ruhig wird, wird es nun betriebsam auf unserer Station. Selbst das müdeste Baby am Tag wird wach in der Nacht und möchte nur eins: An Mamas Brust und die Milchproduktion steigern, nebenbei die vielen Eindrücke vom Besuchernachmittag verarbeiten.<br />
Gegen Mitternacht kommen alle Frauen mit ihren Kindern zum Wiegen zu uns ins Stationszimmer. Nun folgt die Absprache, wann wir uns zur Stillhilfe treffen.</p>
<p>Im Nachtdienst gibt es keine Entlassungen, aber Aufnahmen, denn schwangere oder frisch entbundene Frauen gibt es jederzeit. Diese bekommen noch etwas zu essen, die Station und das Zimmer werden gezeigt und das Aufnahmegespräch findet statt.<br />
Und es ist die Tageszeit der intensiven Stillhilfe.</p>
<p>Gegen 5 Uhr wird es auch bei uns auf Station friedlich und ruhiger. Die meisten frischen Familien schlafen. Nun noch schnell dokumentieren, Schränke im Lager auffüllen und alles für den Frühdienst vorbereiten, der um 6 Uhr kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Du siehst also, es ist immer zu tun auf der Wochenstation. Und leider hat das Personal nicht immer die Zeit für dich, die es gerne hätte und die du dringend benötigst. Daher kann es manchmal besser sein, einfach nach der Geburt nach Hause zu gehen. Hier hast du Ruhe und ihr könnt euch entspannt kennen lernen und die neue Zeit als Familie genießen. Deine Hebamme wird dich gern unterstützen:)</p>
<p>Danke liebe Johanna, dass du uns aus deinem Alltag erzählt hast.</p>
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		<title>Warum kommen die Baby´s in einem Krankenhaus zur Welt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 09:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Klinikwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum nicht zu Hause? Ein Interview. Ich habe mich schon über alle möglichen Geburtsorte informiert: Krankenhaus, Geburtshaus, Hausgeburt… Kann ich denn auch mein erstes Kind zu Hause bekommen? Selbstverständlich. Wenn du gesund bist, deine Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen ist und dein Baby zur Geburt mit dem Kopf unten liegt, kannst du dir den Geburtsort deines [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Warum nicht zu Hause? Ein Interview.</h1>
<h5>Ich habe mich schon über alle möglichen Geburtsorte informiert: Krankenhaus, Geburtshaus, Hausgeburt… Kann ich denn auch mein erstes Kind zu Hause bekommen?</h5>
<p>Selbstverständlich. Wenn du gesund bist, deine Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen ist und dein Baby zur Geburt mit dem Kopf unten liegt, kannst du dir den Geburtsort deines Babys frei aussuchen. Geburten die zu Hause stattfinden verlaufen ähnlich gut, wie Geburten im Krankenhaus, mit der einzigen Ausnahme, dass im Krankenhaus die Wahrscheinlichkeit unnötiger und teilweise gefährlicher Eingriffe in den Geburtsverlauf größer ist.</p>
<h5>Ich habe schon ein Kind geboren, was machen wir mit den Geschwisterkindern bei einer Hausgeburt?</h5>
<p>Ganz nach deinem Gefühl ist es möglich, dass die Kinder bei der Geburt anwesend sind. Trotzdem ist es ratsam, dass die Betreuung auch im Falle einer Verlegung in eine Klinik gewährleitet ist. Tatsächlich beginnen Geburten häufig nachts, wenn die Geschwisterkinder schlafen. Kinder können meistens und je nach Alter sehr gut für sich sorgen und ziehen sich, wenn es ihnen zu viel wird, aus dem Geburtsgeschehen zurück. Es ist in jedem Fall ratsam neben deinem Partner* eine weitere Person zur Aufsicht der Geschwisterkinder anzufragen.</p>
<h5>Ich wohne in einer hellhörigen Altbauwohnung. Was ist, wenn die Nachbarn etwas mitbekommen? Das wäre mir sehr unangenehm.</h5>
<p>Hausgeburten verlaufen oft ruhiger als Geburten im Kreißsaal. In den meisten Fällen ahnt niemand der anliegenden Nachbarn, dass gerade ein Kind geboren wird. Während der Geburt reicht oft schon ein Schild an der Haustür: „Hier wird gerade ein Kind geboren. Die Hebamme ist schon da.“ Freundlicherweise kann nach der Geburt eine „Begrüßungsanzeige“ ins Treppenhaus gehängt werden. Eine Geburt ist ein natürlicher Vorgang, so wie Liebe machen </p>
<h5>Ja, aber ist eine Geburt nicht eine Riesenschweinerei? Ich möchte nicht, dass mein Mann hinterher die Sauerei aufwischen muss.</h5>
<p>Besonders wertvolle Sofas können mit einer Malerfolie geschützt werden. Solltest du einen Geburtspool mieten und im Wasser gebären, beschränkt sich das Geburtsgeschehen auf ca. einen Quadratmeter und ist schnell aufgeräumt. Von der Menge her etwas wird ein Blutverlust von etwas mehr als einem Trinkglas erwartet. Zudem wird der Materialverbrauch zu Hause gering gehalten, sodass am Ende ein Müllbeutel und ein Wäschekorb zu entsorgen sind.</p>
<h5>Muss ich die Geburt dann selber bezahlen?</h5>
<p>Die freie Wahl des Geburtsorts ist ein Menschenrecht. Eine Geburt wird von allen gesetzlichen Krankenkassen gezahlt, egal wo sie stattfindet. Wenn du privat versichert bist, informiere dich am besten über den Umfang der Kostenübernahme. Es kommt lediglich die Rufbereitschaftspauschale für die Hebamme(n) auf dich zu. Hiervon wird von den meisten Krankenkassen ein Teil zurückerstattet.</p>
<h5>Muss ich eine geplante Hausgeburt meiner Krankenkasse oder meiner Frauenärztin* mitteilen oder um Erlaubnis fragen?</h5>
<p>Nein.</p>
<h5>Ich höre immer nur Horrorgeschichten über Geburten. Ist eine Geburt zu Hause sicher?</h5>
<p>Hebammen sind gut ausgebildete Fachfrauen für die natürliche Geburt und für jede Eventualität gewappnet. Es gibt eine gut fundierte Datenlage aus Deutschland und international, die die Sicherheit einer außerklinischen Geburt für Mutter und Kind anhand medizinischer und psychsozialer Faktoren bezeugen. In einem klinischen Umfeld ist die Wahrscheinlichkeit unnötiger medizinischer Eingriffe größer. Dahingehend ist die Bedeutung von Sicherheit unterschiedlich auslegbar.<br />
Die meisten Menschen kennen Geburten nur aus Filmen, in denen eine schweißüberströmte, panisch schreiende Frau angefeuert wird zu pressen. Dies entspricht nicht der Realität. Leider erhalten sich in unserer Gesellschaft hauptsächlich aufregende Geschichten rund um die Geburt, sodass die Wahrnehmung verzerrt wird. Frauen, die eine selbstbestimmte, friedvolle Geburt erlebt haben, gehen meistens nicht damit hausieren.</p>
<h5>Muss ich nach der Geburt des Kindes trotzdem nochmal in die Klinik, z.B. zum Nähen?</h5>
<p>Eine Hebamme wird zur Naht von einfachen Geburtsverletzungen ausgebildet und kann diese zu Hause versorgen. Komplizierte oder höhergradige Geburtsverletzungen sind bei Hausgeburten extrem selten (2015: 0,9%). Hierfür würde zur Nahtversorgung in ein Krankenhaus verlegt werden. In den meisten Fällen kannst du dich aber mit deinem Neugeborenen in dein Bett kuscheln und gemeinsam im Wochenbett ankommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Danke an meine Kollegin Dimitra Koutoumanos (Hebamme, B.Sc.) für diesen Beitrag!</p>
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