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	<title>Entwicklung Archive - janetteharazin.com</title>
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	<description>Schwangerschafts- und Elternzeit Coacing</description>
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	<title>Entwicklung Archive - janetteharazin.com</title>
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		<title>Laut oder leise&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 18:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geräusche, die das Baby beruhigen Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass dein Baby besonders ruhig wurde, wenn der Staubsauger oder der Föhn lief? Warum beruhigen sich Babys bei rauschenden Geräuschen? Im Mutterleib ist dein Baby von vielen Gefäßen umgeben, die Geräusche machen. Sehr laute und rhythmische Geräusche (bis zu 80 Dezibel, also wie eine laute Autobahn). Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Geräusche, die das Baby beruhigen</strong></h1>
<p>Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass dein Baby besonders ruhig wurde, wenn der Staubsauger oder der Föhn lief?</p>
<h2>
<strong>Warum beruhigen sich Babys bei rauschenden Geräuschen?</strong></h2>
<p>Im Mutterleib ist dein Baby von vielen Gefäßen umgeben, die Geräusche machen. Sehr laute und rhythmische Geräusche (bis zu 80 Dezibel, also wie eine laute Autobahn). Das dumpfe Schlagen deines Herzens, das Blut, das stoßweise durch die Gefäße rauscht und natürlich dein Darm, der immer gluckernd arbeitet.</p>
<p>Diese Geräuschkulisse ist deinem Baby vertraut und wirkt deswegen beruhigend. Vor allem zu Beginn in einer hohen Lautstärke.</p>
<h2>
<strong>Muss ich jetzt immer staubsaugen?</strong></h2>
<p>Die Industrie hat auf diese Bedürfnisse der Babys schon reagiert. Es gibt kostenlose Apps für Handys, bei denen man die Rauschquelle aussuchen kann (Fernseher, Eisenbahn, Waschmaschine, Trockner, Föhn, Staubsauger, Wind&#8230;).</p>
<p>Wer nicht das Handy nehmen mag: Es gibt verschiede Anbieter, die Kuscheltiere mit Rauschgeräuschen anbieten.</p>
<h2>
<strong>Wann kann ich diese Geräusche nutzen?</strong></h2>
<p>Es gibt bestimmte Situationen, die Babys stressen. Das kann das Windelwechseln sein, das Waschen oder der Abend, an dem es einfach nicht zur Ruhe findet.</p>
<p>Unterstützend kann nun die Geräuschkulisse eingesetzt werden, im besten Fall in Kombination mit Nähe und Zuwendung. Es ist (leider) kein Ausknopf, der die Kinder sofort verstummen lässt. Aber es kann helfen, die Situation besser zu meistern und das Baby schneller zur Ruhe kommen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hat dein Baby Bauchweh?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 20:34:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bauchweh ist ein großes Thema. Dein Baby weint vermehrt und du hast gehört und bestimmt auch Geleen, dass es &#8222;drei Monats Koliken &#8220; gibt. Aber gibt es sie wirklich? Warum leiden nur die Babys in Deutschland und England sowie USA an einem unreifen Darm? Dieser soll ja die Ursache für die Koliken sein. Weltweit, haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Bauchweh ist ein großes Thema.</h1>
<p>Dein Baby weint vermehrt und du hast gehört und bestimmt auch Geleen, dass es &#8222;drei Monats Koliken &#8220; gibt. Aber gibt es sie wirklich? Warum leiden nur die Babys in Deutschland und England sowie USA an einem unreifen Darm? Dieser soll ja die Ursache für die Koliken sein. Weltweit, haben die Kinder scheinbar einen weitaus reiferen Darm. Komisch..</p>
<h3>Worauf beruht diese Behauptung?</h3>
<p>Nun, wir wurden so erzogen, dass ein Baby was satt ist und eine trockene Windel hat, zufrieden zu sein hat. Und wenn es dennoch weint, stärkt es seine Lungen&#8230; Was ich, und auch viel andere, davon halten, ist eine andere Bloggeschichte wert:)</p>
<p>Wichtiger ist, zu verstehen, dass ein Baby mehr benötigt als einen trockenen Po und einen vollen Bauch! Weinen ist nicht immer und sogar im seltensten Fall Bauchweh!</p>
<p>Dein Baby wein, weil es sich alleine fühlt, oder weil es Heimweh hat, nach der Zeit in deinem Bauch. Es möchte vielleicht grade getragen werden. Oder ihm ist zu warm oder zu kalt&#8230; Es kann nur weinen damit an der Situation sich etwas ändert! Im Bauch war alles viel einfacher!</p>
<p>Auch wachsen tut weh! Und dein Baby wächst sehr häufig und ziemlich schnell!</p>
<p>Reizüberflutung, die du für völlig normal und akzeptabel hält, können dein Baby stark zum weinen bringen!</p>
<p>Du siehst, weinen hat nicht immer mit Bauchweh zu tun!</p>
<h3>Woran erkenne ich, ob mein Baby Bauchweh hat?</h3>
<p>Beim trinken fängt der Bauch deines Babys an zuarbeiten und die Saugbewegungen im Mund stimulieren die Darmbewegungen so leert sich der Darm direkt beim Stillen. Dies kannst du schon früh beobachten,  dein Baby drückt beim Stillen oder an der Flasche direkt den Stuhlgang in die Windel.</p>
<p>Ein anderes Zeichen, dein Baby ist unruhig und möchte, obwohl es satt sein müsste, noch mal kurz trinken um dann endlich den Darm entleeren zu können.</p>
<p>Nun ist aber die Frage, tut das Leeren des Darms wirklich weh? Oder ist es nur das unangenehme Gefühl welches dein Baby zum weinen bringt? Wir wissen auch das wir zur Toilette müssen, weil wir es spüren können. Dein Baby weiß aber nicht, dass es einfach nur drücken müsste.</p>
<p>Noch dazu, strecken die Baby s beim drücken, ihre Beinchen. Dieses schließt den Anus und die Baby drücken gegen einen geschlossenen Ausgang! Dies siehst du, da der Kopf hoch rot wird.</p>
<p>Babys krümmen sich, wenn sie Bauchweh haben und können zusätzlich schriller weinen. Manchmal überstrecken sie sich auch. (Strecken den Kopf in den Nacken und haben eine strake Körperspannung.) Oder sie winkeln ihre Beinchen an, um sie dann ruckartig von sich zu strecken.</p>
<h3>Warum drei Monatskoliken?</h3>
<p>Mit Beginn der vierten Lebenswoche stellt sich der Darm noch einmal um. Oft hält es bis zur 12. Lebenswoche an. Ab da tritt eine deutliche Besserung ein, die Babys scheinen sich von nun an nicht mehr so zu quälen. Dies lässt sich bei vielen Kindern beobachten und ist deswegen so bekannt.</p>
<p>Andererseits kommen unsere Babys ja alle zu früh auf die Welt. In der Theorie bedeutet dies, dass nach nun 12 Monaten, dein Baby einfach ausgereift und bereit für diese Welt ist. Es nimmt seine Umwelt ganz bewußt war, es kann sich bewegen! Bewegung macht eine gute Verdauung.</p>
<p>Ich selber, Mutter von 2 Schreikindern, bezweifle sehr stark, dass es drei Monatskoliken gibt!</p>
<p>Vielleicht verstehen wir unsere Kinder einfach nur noch nicht richtig.</p>
<h3>Was hilft?</h3>
<p>Es ist nicht einfach zu unterscheiden, ob es wirklich Bauchweh sind. Oder einfach ein Unwohlsein, welches dein Baby zum weinen bringt. In bei den Fällen helfen viel Nähe und kuscheln. Weint dein Baby, schluckt es Luft. Diese führt dann zu Bauchweh. Deshalb sollte das oberste sein, dein Baby nicht weinen zu lassen!</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=B2B1KWpq0bo&amp;t=4s">Hilf deinem Baby die Bauchdecke zu entspannen.</a></p>
<p>Lagerung:</p>
<p>Eine Handtuch zur Rolle geformt wird in Rückenlage unter die Knie gelegt, damit liegen die Beine etwas hoch und entspannen die Bauchdecke.<br />
Ein Bauchlagerung hilft natürlich auch. Zum Schutz des plötzlichen Kindstod bleibst du bei deinem Baby.</p>
<p>Wärmeauflagen:</p>
<p>Ein handwarmes Kirschkernkissen oder Mullwindel tun deinem Baby sehr gut. Wegen der Verbrennungsgefahr verwende bitte niemals eine Wärmflasche.</p>
<p>Tragen:</p>
<p>Trage dein Baby so, dass es mit dem Bauch auf deinem Unterarm ruht, dein Ellenbogen stützen das Köpfchen. Dies ist der sogenannte Fliegergriff. Hierbei entspannt sich dein Baby. Die Wärme und Bewegung deine Handfläche wirkt dabei wie eine wärmende Massage.<br />
Eine sehr gute Möglichkeit ist es, dein Baby in einem Tagesystem zu tragen. (Tuch oder Trage) Dein Baby ist damit in einer aufrechter Position, die angewinkelten Beinchen entspannen die Bauchdecke, Deine Körperwärme und deine Bewegung sind eine sanfte Massage für dein Baby. Der Anus kann nicht zugekniffen werden.</p>
<p>Dabei entspannte Musik, entspannt die Eltern. Auch ein laufender Fön oder Staubsauger schaffen hier häufig schnell Ruhe.</p>
<p>Medikamente:</p>
<p>Kümmel in Ölform zur Bäuchleinmassage oder als Zäpfchen können helfen, Luft aus dem Darm zu bekommen.  Von weiteren Medikamenten würde ich abraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Nicht immer ist es Bauchweh, wenn dein Baby weint. Warum weint es nur zu bestimmten Uhrzeiten? Wenn es mit der Nahrungsaufnahme zu tun hätte, würde es doch immer weinen. Warum windet sich dein Baby besonders in der Nacht? Weil es mit gestreckten Beinchen, somit Zug auf der Bauchdecke, in Rückenlage liegt. Zu dem arbeitet nachts die Verdauung. Überlege dir einmal, wie du liegen würdest, wenn du Bauchweh hast. Inder Regel liegen wir in Seitenlage mit angewinkelten Beinen.</p>
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		<title>Darf mein Baby einen Schnuller?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 07:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eure Aufgabe als Eltern ist es, unter anderem dem Saugbedürfniss Eures Babys nach zu kommen. Wenn du als Mama  nicht als Schnuller funktionieren möchtest, dann stellt sich die Frage nach einem Ersatzsauger. Der Beruhigungssauger- Schnuller Jedes Baby hat ein angeborenes Saugbedürfnis. Dies dient dazu, dass das Baby an der Brust trinkt. Dieses Saugen an der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eure Aufgabe als Eltern ist es, unter anderem dem Saugbedürfniss Eures Babys nach zu kommen. Wenn du als Mama  nicht als Schnuller funktionieren möchtest, dann stellt sich die Frage nach einem Ersatzsauger.</p>
<h1>Der Beruhigungssauger- Schnuller</h1>
<p>Jedes Baby hat ein angeborenes Saugbedürfnis. Dies dient dazu, dass das Baby an der Brust trinkt. Dieses Saugen an der Brust formt physiologisch den Kiefer der Babys und bereitet diesen auf das spätere Kauen und Sprechen vor.<br />
Das Saugen und Trinken an der Brust löst bei den Kindern ein Wohlgefühl aus und beruhigt sie. Der Beruhigungssauger erinnert durch die Saugbewegung an diese schöne Zeit und kann die Kinder ebenfalls beruhigen.</p>
<h2>Wie sieht ein Beruhigungssauger aus?</h2>
<p>Ein Beruhigungssauger besteht aus einem weichen Saugstück, das meist aus Silikon oder Latex hergestellt wird. Gehalten wird dieses an einer festen Platte, die das Schlucken des weichen Saugteils verhindern soll. Das Saugstück kann gleichmäßig rund sein (Kirschsauger) oder mit einer flachen Seite (die angepasste Gaumenform). Für Babys, die gestillt werden, würde ich immer einen Kirschsauger empfehlen, da auch die Brustwarze rund ist. Wenn dein Baby Flasche bekommt, sollte der Schnuller die Form des Flaschensaugers haben.</p>
<h2>Wann wird ein Beruhigungssauger verwendet?</h2>
<p>Wenn ein Baby trotz des Gestilltwerdens ein großes Saugbedürfnis hat, kann ein Beruhigungssauger eingesetzt werden.</p>
<p>So kann man feststellen, dass das Baby satt ist, aber das Saugbedürfnis noch nicht erfüllt ist: Das Baby nimmt ausreichend zu und fordert nach einer guten Stillmahlzeit noch die Brust. Trinkt dann kurz und schimpft, lässt die Milch aus dem Mund hinauslaufen. Es beschwert sich darüber, das Milch aus der Brust beim Saugen kommt.</p>
<p>Ein gestilltes Baby sollte erst einen Beruhigungssauger bekommen, wenn es an Gewicht gut zulegt und das Stillen der Mama keine Schmerzen verursacht. Dann ist die Stillbeziehung gut eingespielt und die Mutter erkennt die Hungerzeichen.<br />
Wird der Sauger zu früh eingesetzt, kann es sein, dass sich das Baby gut beruhigt, aber zu wenig an der Brust trinkt. Dies kann zu mangelnder Gewichtszunahme des Babys führen und/oder Reduzierung der Milchmenge.</p>
<p>Ein Baby, das die Flasche bekommt, wird sein Saugbedürfnis nicht an dieser stillen können! Die Nahrung fließt zu schnell aus der Flasche. So ist zwar der Hunger gestillt, aber nicht der Saugbedarf.</p>
<p>Ein Beruhigungssauger in der Nacht sorgt dafür, dass das Baby nicht in den gefährlichen Tiefschlaf fällt und sorgt somit mit zur Verhinderung des plötzlichen Kindstods.</p>
<h2>Wie lange soll der Beruhigungssauger verwendet werden?</h2>
<p>Es wird empfohlen, mit Beginn der festen Nahrung (Beikost) den Beruhigungssauger zu entwöhnen, spätestens bis zum ersten Geburtstag. Ich sehe dies etwas anders. Denn dein Baby ist ein Säugling und hat durchaus das Recht, sich saugend zu ernähren bis zum ersten Geburtstag. Dadurch, dass dein Baby anfängt feste Nahrung zu sich zunehmen, wird auch das Saugen an der Brust weniger. Der Saugreflex verringert sich um den 7-9 Lebensmonat. Nutze diese Gelegenheit zu schauen, ob dein Baby den Sauger wirklich noch braucht. Wenn ja, lass deinem Baby den Sauger noch eine Zeit.</p>
<h2>Was sind die Gefahren, die durch einen Beruhigungssauger entstehen könnten?</h2>
<p>Die häufige Nutzung der Beruhigungssauger hat gezeigt, dass Kinder, die lange und oft einen Beruhigungssauger benutzt haben, Kiefer- und Zahnfehlstellungen zeigten, z.B einen offenen Biss.</p>
<p>Hier gibt es einfach Regel zu beachten: Nicht mit Schnuller im Mund sprechen, Schnuller nur wenn dein Baby Kummer oder Schmerzen hat oder zum Einschlafen. Dein Baby benötigt den Sauger nicht beim Spielen und nicht in der Karre. Drehe die Karre so, dass dein Kind sich sehen kann, rede mit ihm oder singe, dann geht es fast immer auch ganz ohne Sauger!</p>
<h2>Hygieneempfehlungen</h2>
<p>Ein Beruhigungssauger sollte regelmäßig gereinigt und sterilisiert werden. Dazu kochendes Wasser in eine Tasse geben und den Sauger 5 Minuten darin ziehen lassen.</p>
<p>Beruhigungssauger sollten niemals mit Lebensmittel, wie z.B. Honig, bestrichen werden, das erhöht die Kariesgefahr!<br />
Ein Sauger, der z.B. auf den Boden gefallen ist, sollte bei Bedarf mit Wasser abgespült werden. Niemals in deinem Mund abgeleckt werden, du würdest deine Keime in den Babymund übertragen. Von Bakterien bis Karies!</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Ein Beruhigungssauger sollte so oft wie nötig und so wenig wie möglich eingesetzt werden.<br />
Es gibt Studien, die beweisen, dass Sauger weniger Zahnfehlstellungen verursachen als ein Daumen. Kinder, die ihr Saugbedürfnis ausschließlich an der Brust stillen, zeigten keine Zahnfehlstellungen.</p>
<p>Ich würde dennoch den Daumen bevorzugen, dies kann man aber nicht beeinflussen. Wenn du wissen möchtest warum, schreibe gern in die Kommentare:)</p>
<p>Auch die Größe des Saugers spielt hier eine Rolle! Es wird empfohlen, immer die kleinste Größe zu verwenden! Schließlich wächst deine Brustwarze ja auch nicht mit. Es ist nämlich so, dass deine Brust sich dem Kiefer deines Babys anpasst. Bei einem Schnuller passt sich der Kiefer dem Sauger an!</p>
<p>Zum Schluß: Ich persönlich und als Hebamme habe nichts gegen Schnuller. Aber was ich ganz schlimm finde, ist wie Eltern den Schnuller wieder abgewöhnen. Von Schnullerfee bis schreien lassen&#8230;.Eltern gewöhnen den Babys den Schnuller an! Es muss erst lernen, wie es überhaupt dran saugen muss! Und nur weil man  das weinen eines älteren Kindes besser aushalten kann, entscheiden Eltern einfach, wann das Kind fertig zu sein hat mit seinem Saugbedürfnis&#8230; Das halte ich persönlich nicht für fair.</p>
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		<title>Warum sollten wir unsere Kinder mehr tragen?</title>
		<link>https://janetteharazin.com/warum-sollten-wir-unsere-kinder-mehr-tragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janette Harazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Das erste Baby Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind unsere Menschenkinder eigentlich? Nesthocker? Nestflüchter? Beides passt nicht so richtig! Tragling Unsere Kinder lieben es, getragen zu werden. Das gibt ihnen die Nähe und Geborgenheit, die sie zum Aufwachsen brauchen. Gerade Neugeborene können nicht weit sehen und brauchen direkten Körperkontakt zur Absicherung. So wissen sie, dass keine Gefahr droht und fühlen sich geborgen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind unsere Menschenkinder eigentlich? Nesthocker? Nestflüchter? Beides passt nicht so richtig!</p>
<h1>Tragling</h1>
<p>Unsere Kinder lieben es, getragen zu werden. Das gibt ihnen die Nähe und Geborgenheit, die sie zum Aufwachsen brauchen. Gerade Neugeborene können nicht weit sehen und brauchen direkten Körperkontakt zur Absicherung. So wissen sie, dass keine Gefahr droht und fühlen sich geborgen.<br />
Die Trage ermöglicht es zudem, dass das Elternteil mobiler ist und die Hände frei hat.<br />
Wie Affen, gehört auch der Mensch zu den Wesen, die auf den Schutz der Eltern angewiesen sind und sich erst relativ spät selbständig bewegen können.<br />
Das Baby ist ruhiger und entspannter im direkten Körperkontakt. Der (für die Menschheitsgeschichte sehr moderner) Trend des Ablegens des Kindes in einen Wagen wird oft mit Weinen und Unwohlsein geäußert.<br />
Natürlich ist das Baby im Liegen auch mal zufrieden, aber als schutzbedürftiges Wesen braucht es die Körpernähe.</p>
<h2>Warum ist das Tragen in einem Tragesystem gesund?</h2>
<p>Wenn wir uns die Wirbelsäule von Babys anschauen, so ist diese gebogen und hat die Form eines C. Die Wirbelsäule von Erwachsenen hat die Form eines S.<br />
Besonders ergonomisch ist die Haltung der Babys in einer Rundhaltung des Rückens. In einem guten Tragesystem mit weichem Rückenteil, hat das Baby genau diese Körperhaltung. Ebenso, wenn es auf unserem Oberkörper liegt oder gehalten wird.<br />
Besonders gut kommt beim Tragen im Tragesystem der Umstand dazu, dass die Hüfte gespreizt wird.<br />
Der Oberschenkelkopf ist rund und liegt in einer schalenförmigen Hüfte. Diese Schale ist bei den Babys noch sehr flach und wird mit der Zeit erst ausgehöhlt. Passiert dies nicht (durch z.b. zu enges Pucken über lange Zeit, zu viel Liegen auf den Rücken etc.) entstehen Hüftschäden.</p>
<p>Das optimale Tragesystem für Babys verbindet diese beiden Pluspunkte für das Skelett: Runder Rücken und Anhock-Spreizhaltung der Beine.</p>
<p>Leider gibt es Tragesysteme, die diese Vorteile durch schlecht konstruierte Hüftstege und zu steife Rücken nicht ermöglichen, bitte informiere dich daher bei einer Trageberatung.</p>
<p>Babys werden (auch aus diesen Gründen) bitte niemals nach vorne gerichtet getragen!</p>
<p>Babys werden Bauch-an Oberkörper getragen, gerade bei Verdauungsproblemen ist diese Haltung besonders hilfreich. Wie eine Wärmflasche beruhigt der warme Oberkörper den Bauch des Babys und wenn wir uns bewegen wird der Bauch massiert.</p>
<h2>Das Tragetuch</h2>
<p>Babys wurden in der Geschichte der Menschheit schon sehr lange in Tüchern getragen.<br />
Es gibt elastische Tücher für leichte Kinder (meist bis 6 kg) und fester gewebte Stoffe für mehr Gewicht.<br />
Unterschiedliche Bindeweisen ermöglichen das Tragen vor dem Oberkörper, aber auch Rücken und Hüfte sind möglich. Neugeborene werden in unseren Breitengraden vor dem Oberköper getragen.<br />
Tragetücher werden ohne jegliche Schnallen, Klettverschlüße oder Ringe angelegt.</p>
<p>Der Vorteil von Tüchern ist die sehr individuelle Einstellmöglichkeit. Das Baby ist besonders sanft eingehüllt. Es passt sich dem Träger und dem Tragling optimal an.</p>
<p>Der Nachteil von Tüchern ist das Erlernen der Bindetechniken, die für manche eine Herausforderung darstellen. Zudem können sie einem das Gefühl der Unsicherheit geben („Das Kind rutscht gleich heraus“). Bei den Tüchern wird sehr viel Meter Stoff benötigt, der gerade in nasser Umgebung (draußen) schwierig zu handhaben ist.</p>
<h2>Das Tragesystem</h2>
<p>Heute bekommt man sehr gute Tragesysteme, die Tuchstoff für den Rückenteil des Babys verwenden und somit dem ergonomischen Vorteil der Tragetücher in nichts mehr nachstehen.</p>
<p>In einer kurzen Übersicht stelle ich nun die verschiedenen Systeme vor, die sich hauptsächlich in der Anzahl der Schnallen unterscheiden.</p>
<h3>Full-Buckle</h3>
<h3><span style="font-size: 10pt;">Das bedeutet, dass das System an Hüfte und Schultern Schnallen oder Klett zum Einstellen hat (ähnlich wie ein Wanderrucksack). Die Einstellungen müssen nicht jedes Mal erfolgen, was vor allem, wenn nur eine Person sie nutzt, zu einer schnellen Handhabung führt.</span></h3>
<h3>Half-Buckle</h3>
<h3><span style="font-size: 10pt;">Dieses System hat eine Schnalle zum Feststellen des Hüftgurtes und Tragetuchbahnen zum Einstellen der Schulterträger. Hier erfolgt auch schnell die Einstellung und dieses System ist besonders sinnig, wenn die Träger unterschiedlich groß sind. Denn durch die Tücher an den Armen, die jedes Mal neu gebunden werden müssen, passen sie sich gut an.</span></h3>
<h3>Mei Tai</h3>
<p>Dies ist ein rechteckiges Tuch, welches mit Trägern vernäht wurde. Ähnlich wie ein Tragetuch muss es jedes Mal gebunden und eingestellt werden (eine vereinfachte Form des Tuches).<br />
Als Wrap Conversion bezeichnet man eine Mei Tai Trage, die aus Tragetuchstoff genäht ist.</p>
<p>Zudem gibt es noch Tragesysteme, die für bestimmte Einsätze spezialisiert sind, z.B. der Onbu als reine Kleinkinder-Rückentrage. Es gibt eine Trage mit der man baden gehen kann. Oder die klassische Rückenkraxe zum Wandern, wenn die Kinder schon eigenständig sitzen können.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Es lohnt sich, zum Ausprobieren und der individuellen Einstellungen je nach Nutzung, eine Trageberatung aufzusuchen.</p>
<p>Nicht jede Trage passt für jeden Träger oder wird von diesem als angenehm empfunden. Auch deshalb ist es wichtig zu einer guten Trageberatung zu gehen und im besten Fall verschiedene Systeme zu probieren.</p>
<p>Schreibe gern in die Kommentare, ob ihr auch eine Trage verwendet und wie ihr damit zufrieden seit.</p>
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